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Gesucht: Beispiele für Künstler-Geschäftsmodelle mit Offenheit

Die Enquete-Kommission Internet & digitale Gesellschaft hat eine Arbeitsgruppe Urheberrecht. Für den Zwischenbericht soll es ein Kapitel über neue Geschäftsmodelle für Künstler geben, was ich übernommen habe. Meine Vorgehensweise wäre eigentlich, ein Pad zu eröfnnen und alle einzuladen, daran kollaborativ mitzuschreiben. Das darf ich aber leider nicht, denn die Texte sollen von den Sachverständigen alleine geschrieben werden. Nun hat man dabei als Netzaktivist gegenüber den meisten anderen Mitgliedern der Enquete den Nachteil, dass man nicht auf einen Stab von Mitarbeitern der eigenen Lobbyorganisation oder des eigenen Bundestagsbüros zurückgreifen kann, die dann (heimlich) beim Schreiben mithelfen. Dafür hab ich dieses Blog und die Kommentare und lade einfach alle ein, mir Hinweise zu geben, welche spannenden Projekte ich in dem Text mit auflisten soll.

Eine Menge hab ich schon im Hinterkopf. Grob formuliert kann man diese in verschiedene Blöcke einteilen:

- Erschaffung von Mangel, wo es sonst keinen gibt (limitierte Deluxe-Sets, Nine Inch Nails, etc)
- Promo für andere Verkaufswege, Einbindung von Communities (Cory Doctorow, Nine Inch Nails, etc.)
- Crowd-sourcing und -funding (Flattr, Kickstarter, Musopen, Vodo, SellYourRights, Sell-a-Band, Nina Paley)
- Fair-Trade-Modelle für Musik und Film (MICA, Magnatune, OnlineFilm)
- Streaming (Last.fm, Spotify, Simify.de)

Welche Beispiele sollte ich noch unbedingt mit reinnehmen und kurz beschreiben? Gibt es noch einen Block, den ich vergessen habe?

Reposted bykrekk krekk

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