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February 10 2014

Snowden hat ca. 1,7 Millionen Dateien der NSA mit einfachen Mitteln gecrawlt

Hätte Edward Snowden die geschätzt 1,7 Millionen Dateien aus dem NSA-Netzwerk per Hand kopiert, wäre er wohl kaum mehr zum Arbeiten gekommen. The New York Times hat nun berichtet, er habe sich ein einfaches Webcrawling-Tool zur Hilfe geholt, um den Vorgang zu automatisieren. Sie berufen sich dabei auf Geheimdienstvertreter, die zur Zeit untersuchen, wie Snowden Zugang zu all den Dokumenten erlangen konnte.

Webcrawler arbeiten, indem sie mit einem Anfangsset an Dateien, in der Regel Websites, beginnen und den Links in den Dokumenten folgen. Dadurch ergibt sich schnell eine große Masse an Dokumenten. Aber wer jetzt schon hämisch grinsend vermutet, dass Snowden die NSA-Dokumente mit wget heruntergeladen hat, muss leider enttäuscht werden. wget ist ein Kommandozeilentool, das auf den meisten Linuxdistributionen schon vorinstalliert ist. Es kann zum Herunterladen von Inhalten über http(s) und ftp benutzt werden und verfügt über ausführliche Konfigurationsmöglichkeiten, sodass man es auch als einfachen Webcrawler benutzen kann.

Wget wurde damals von Chelsea Manning benutzt, um Dokumente und Videos herunterzuladen, Snowden habe jedoch ein leistungsstärkeres Tool benutzt, das wie GoogleBot funktioniere. Die Auswahl ist groß, schon Wikipedia liefert eine gute Auswahl an Open Source Webcrawlern. Beinahe peinlich ist, das niemand Snowdens Aktivitäten ernsthaft suspekt vorgekommen seien, vor allem nachdem Manning ein ähnliches Vorgehen benutzt hatte und es Sicherheitssoftware gibt, die das massenhafte Herunterladen von Daten registriert und davor warnen kann. Snowden sei zwar mindestens einmal gefragt worden, warum er viele Dateien kopiere, habe sich aber mit Routinearbeiten als Admin rechtfertigen können.

Während die NSA keinerlei Kommentar zu der Neuigkeit abgab, sagte Snowden:

Es ist ironisch, dass die Geheimdienstvertreter Journalisten als geheim eingestufte Informationen geben um mich dafür in Diskredit zu bringen, dass ich Journalisten als geheim eingestufte Informationen gegeben habe. Der Unterschied ist, dass ich das getan habe, um die Öffentlichkeit über die Aktionen der Regierung zu informieren und sie tun das, um Falschinformationen über mich in der Öffentlichkeit zu verbreiten.

Abgesehen von der Peinlichkeit zeigt die Meldung aber auch, dass viele große Unternehmen und Geheimdienstapparate zwar hermetisch gegen die Außenwelt abgeriegelt sein mögen, aber dennoch anfällig gegen Angriffe von innen sind. Da bleibt nur der Appell aus dem wenn auch sonst etwas missglückten 30C3-Talk von Jacob Applebaum und Julian Assange, seine Position auszunutzen und an die Öffentlichkeit zu gehen, wenn man Unrecht beobachtet:

Sysadmins of the World, unite!

Wir wollen netzpolitik weiter ausbauen. Dafür brauchen wir finanzielle Unterstützung. Investiere in digitale Bürgerrechte.

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January 30 2014

Land unter Kontrolle – Die Geschichte der Überwachung der BRD

Vor kurzem lief auf 3sat die Dokumentation “Land unter Kontrolle – Die Geschichte der Überwachung der BRD” (Mediathek, YouTube). Zu Wort kommen unter anderem der Historiker Josef Foschepoth, der nochmal erklärt, warum die Bundesrepublik so fürsorglich vollüberwacht werden kann, ein Beamter der Bundespost, der vom Briefeöffnen und -vernichten erzählt, oder auch der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Claus Arndt, der die Hintergründe des G10-Gesetzes vorstellt.

Die Bundesrepublik ist ein überwachtes Land, das beweist der NSA-Skandal. Und es war nie anders. Untersuchungen des Historikers Josef Foschepoth zeigen: Quer durch die Republik lagen während des Kalten Krieges (und liegen immer noch) geheime Abhöreinrichtungen. Tonnen an Briefen aus dem Osten wurden abgefangen, geöffnet und zum Teil vernichtet. Ebenso wurden Millionen von Telefongesprächen abgehört, Fernschreiben und Telegramme abgeschrieben und von den Alliierten, aber auch den westdeutschen Geheimdiensten nachrichtendienstlich ausgewertet und genutzt. Seit Konrad Adenauer unterschrieben alle Kanzler geheime Dokumente, die den Alliierten großzügige Rechte zugestanden, Rechte, die das westdeutsche Grundgesetz, zum Beispiel das Fernmeldegeheimnis, brachen. Mindestens bis zum Mauerfall war in Sachen Überwachung die Bundesrepublik nicht souverän. Ist sie es heute?


Wer sich in nächster Zeit mal selber einen Fernseh-Themenabend mit dem Motto “Kein schöner Land” zusammenstellen will, dem sei dazu der nicht ganz unpassende Vortrag “Der tiefe Staat” von Andreas Lehner auf dem 30C3 empfohlen (media.ccc.de, YouTube), der einige hinterfragenswerte infrastrukturelle Merkwürdigkeiten ebenso beleuchtet wie politische Konstellationen und Verbindungen zwischen Industrie, Geheimdiensten und Politik.

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Reposted by02mydafsoup-01 02mydafsoup-01

January 22 2014

Mehr Informationsfreiheit wagen

fragdenstaat30c3Aus aktuellem Anlass empfehlen wir den informativen und unterhaltsamen Vortrag von Stefan Wehrmeyer, der beim 30C3 an vier Beispielen die Funktionsweise wie auch die Relevanz von Informationsfreiheitsgesetzen erklärte.

Einiges von dem, was wir über Drohneneinsätze in Deutschland, die Kommunikationsstrategie zum ePerso und die Aussagekraft des Zensus wissen, verdanken wir Informationsfreiheitsanfragen.

Auch die jetzt Ärger machende Stellungnahme zur Sperrklausel bei den Europawahlen kommt zur Sprache. Wie sich das Innenministerium bisher gewunden hat, ist mehr als ärgerlich – dass es auch positive Beispiele und kooperative Behörden gibt, wird im weiteren Verlauf aber auch deutlich.

Das Video gibt es beim CCC, wer will kann zum Schauen aber auch NSAtube verwenden.

Die Spendenseite von fragdenstaat.de findet man übrigens hier.

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January 03 2014

Netzpolitischer Wochenrückblick KW1/2014

Den netzpolitischen Wochenrückblick gibt es auch in diesem Jahr in hörbarer Form als Podcast von Tim Thaler in Kooperation mit Bln FM.

Herzlich Willkommen im Jahr 2014. Eure netzpolitik.org-Redaktion wünscht euch einen guten Start in neue Jahr. Wir würden euch auch schönere netzpolitische Zeiten wünschen, aber die Hoffnungen hängen nicht besonders hoch und wir fürchten, dass auch in diesem Jahr Negativmeldungen von NSA, GroKo und den Feinden des Internets nicht abreißen werden. Also nochmal tief durchatmen und weiterkämpfen.

Das Ende des Jahres steht für uns traditionell im Zeichen des Chaos Communication Congress. Dieses Jahr versammelten sich schon zum dreißigsten Mal Hacker, Nerds und andere Bewohner der digitalen Welt, um für vier Tage die Köpfe zusammenzustecken – dieses Mal waren es über 8000 Menschen. Wer nicht dabei war, braucht nicht vollkommen traurig zu sein, es gibt Streams zum Nachschauen. Eine kleine Auswahl von uns:

Kampf um Netzneutralität

Drosselkom, Premiumdienste und die Koalitionsverhandlungen haben im letzten Jahr Netzneutralität in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Markus und Thomas Lohninger haben in ihrem Talk erklärt, wer alles Interesse an der Schwächung oder Stärkung eines freien Internets hat und wie die politischen Prozesse auf Bundes- und EU-Ebene ablaufen.

Um noch Einfluss auf eine kommende EU-Verordnung zum Thema zu nehmen, wurde die Kampagne savetheinternet.eu gestartet, bei der man seinen Abgeordneten kontaktieren kann, um ihm klar zu machen, warum ein neutrales und freies Internet wichtig ist

Recht auf Remix

Leonhard Dobusch und Moritz Jacobs haben einen anschaulichen und unterhaltsamen Vortrag über Urheberrechte und deren Sinn und Unsinn in Bezug auf den Remix von Inhalten gehalten. Außerdem gab es schonmal eine kleine Vorschau auf das im Rahmen von Moritz Masterarbeit entstehende Online-Remix-Museum, dessen Launch im Mai wir neugierig erwarten.

Täglich grüßt die NSA

Selbstverständlich blieben wir auch auf dem 30C3 nicht von neuen Nachrichten aus der Überwachungswelt verschont. Jacob Applebaum hat neue Erkenntnisse über Wanzen, Handyimplantate und Computerfernbedienungen aus dem Hause NSA präsentiert.

Martin Haase und Kay Hamacher haben uns erzählt, wie Überwachung sprachlich vermittelt wird und wie unsere Bundesregierung und immer wieder mit neuen Formulierungen beglückt und Ex-MI5-Offizierin Annie Machon hat in ihrer Ansprache aufgerufen, im offiziellen Krieg der Regierungen gegen den Terror nicht die Gegenwehr fallen zu lassen.

Die im Vorfeld viel diskutierte Ansprache von Julian Assange hatte mit Übertragungsproblemen zu kämpfen und ist daher etwas verunglückt . Die Botschaft, dass alle Systemadministratoren dieser Welt sich vereinigen und ihre Position nutzen sollen, wenn sie beobachten, dass Unrecht passiert, kam dennoch rüber.

Und auch sonst waren Überwachung und Geheimdienste Gegenstand vieler Talks. Alle können wir leider nicht vorstellen, aber es lohnt sich, einmal im Programm zu stöbern.

Jung & Naiv auf dem 30C3

Viele interessante Interviews am Rande hat Tilo Jung gemacht, zum Beispiel mit Fefe, Constanze Kurz und Tim Pritlove. Wir freuen uns über die Einblicke über die offiziellen Vorträge hinaus und hoffen, dass es auch im neuen Jahr wieder viele spannende Folgen von “Jung & Naiv” geben wird.

Wer noch mehr Rückblick zum Kongress will und Zeit hat, kann auch gerne am nächsten Dienstag, dem 7. Januar, um 20 Uhr zum netzpolitischen Abend der DigiGes in die c-base Berlin kommen, da wird es eine Retrospektive mit dem Titel “4 days, 8000 nerd and tons of mate – a flashback on 30c3″ geben.

Was es sonst in der regulären Netzwelt gibt, werden wir wieder beim nächsten Mal berichten und wünschen euch bis dahin eine schöne Woche!

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January 02 2014

#30c3: Der Kampf um Netzneutralität – Wer kontrolliert das Netz?

Bchd4XJIUAEW8DLZusammen mit Thomas Lohninger (@socialhack) hab ich auf dem 30. Chaos Communication Congress über “Der Kampf um Netzneutralität – Wer kontrolliert das Netz?” geredet. Ich hab dabei etwas schneller als sonst geredet, weil wir Anfangs Technikprobleme und dann eine riesige Menge an Folien hatten.

Es gibt ein Graphic-Recording vom Talk und irgendwo soll es noch ein Transcript, bzw. die simultane englische Transcript-Begleitung geben. Sachdienliche Hinweise könnt Ihr gerne in den Kommentaren posten.

Wir haben zum Schluß savetheinternet.eu als Kampagnenplattform vorgestellt. Da kommt aber Anfang der Woche nochmal ein gesonderter Blogbeitrag.

Den Vortrag kann man sich bei media.ccc.de anschauen, als WebM-Datei herunterladen oder auf Youtube schauen:

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January 01 2014

“Jung & Naiv” beim #30c3: Constanze Kurz, Fefe, Tim Pritlove

Unser erstes Mal beim Kongress der chaotischen Kommunikation sollte gleich ein tolles werden. Ohne Vorahnung und -warnung fuhren wir nach Hamburg und verbrachten zwei Tage unter Menschen, die sich Gedanken machen und an die Zukunft denken. Ist ja eher die Ausnahme wenn’s um Politik geht heutzutage. Zurückgekommen sind wir mit fünf Folgen im Gepäck.

Tim Pritlove, Eröffnungsredner beim 30c3, fragte ich, ob und wie wir uns denn gegen die Überwachung wehren können und sollten



Jan Philipp Albrecht, Europaabgeordneter der Grünen, erklärte mir, was ein Politiker auf dem CCC zu suchen hat und warum es europäische Lösungen im Datenschutz und bei den Geheimdiensten geben sollte

Alexa O’Brien war beim Prozess von Chelsea Manning dabei. Doch wer ist Chelsea Manning? Was hat sie angestellt? Und warum muss sie dafür nun 35 Jahre ins Gefängnis?

Fefe alias Felix von Leitner war ein bisschen kamerascheu, aber erzählte mir von Fnords, warum Vorratsdatenspeicherung doof ist, welche Wunder er der neuen großen Koalition einräumt und ob er Hans-Peter Friedrich als vorbildlichen Innenminister vermissen wird.

Schließlich traf ich die grandiose Constanze Kurz, Sprecherin vom CCC. In einer tollen Folge ging es über ihre Rolle im Verein und in der Gesellschaft, über ein gutes Ende im Überwachungsskandal und warum sie ein Buch über Roboter geschrieben hat.

Alle bisherigen 106 Folgen Jung & Naiv gibt’s im Youtube-Kanal Eures Vertrauens. Abonnieren kostet auch nix.

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December 30 2013

Vorsatz für 2014: Mithelfen das Urheberrecht zu modernisieren!

Das netzpolitische Jahr 2014 beginnt auf europäischer Ebene mit einer öffentlichen Konsultation zur Evaluierung der EU-Urheberrechtsrichtline. Und kaum ein Rechtsbestand ist derart überarbeitungsbedürftig wie das europäische Urheberrecht. Gleichzeitig ist die Teilnahme an so einer Konsultation gerade für Laien oft schwierig, weil die Fragenkataloge lang und unübersichtlich sind – und das, obwohl gerade der Input von “normalen” InternetnutzerInnen besonders gefragt ist.

Umso erfreulicher ist deshalb ein Tool mit dem Titel “Help Reform Copyright!”, das Stefan Wehrmeyer von der Open Knowledge Foundation Deutschland und andere am Rande des 30C3 entworfen haben. Das Online-Werkzeug macht eine Teilnahme an den Konsultationen so unkompliziert wie nur irgend möglich. Einfach eines der aufgelisteten (Alltags-)Probleme mit dem veralteten Urheberrecht anklicken und ein konkretes Beispiel dafür angeben. Die Antworten können übrigens in jeder offiziellen EU-Landessprache gegeben werden – also gerne auch einfach deutsche Antworten eintragen.

Weil die Zeit für die Konsultation knapp ist, gerade aber die praktischen Erfahrungen vieler verschiedener Menschen ein Gegengewicht zu den Lobbyisten der Rechteinhaberverbände darstellen können, wäre es wirklich hilfreich, wenn möglichst viele Leute die Teilnahme an der Konsultation ganz oben auf die Liste netzpolitischer Neujahrsvorsätze unterbringen.

Einige der Themen, die im Rahmen der Konsultation verhandelt werden, betreffen auch Fragen von Remix, die im Zentrum meines 30C3-Vortrags gestanden waren:

Die Slides mit Links zu den gezeigten Videos:

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December 23 2013

Netzpolitischer Fahrplan des 30C3

Am Freitag beginnt der 30. Chaos Communication Congress in Hamburg. Unsere Redaktion wird überwiegend vor Ort sein, aber wahrscheinlich wie immer wenig Zeit zum bloggen und mehr zum reden haben. Wir bringen einen Stappel gedruckte Bücher von “Überwachtes Netz” mit, die Ihr direkt bei uns erwerben könnt (Wenn Ihr uns denn findet). Wahrscheinlich werden wir viel Zeit in der Assembly von European Digital Rights verbringen, die wiederum eine Sub-Assembly von NoisySquare ist (Wo auch immer die vor Ort zu finden ist).

Ich hab hier mal die netzpolitisch interessanten Vorträge aus dem offiziellen Fahrplan zusammen kopiert. Viele interessante Talks werden aber auch in den Assemblys und den Workshopräumen stattfinden. Unser Talk über Netzneutralität findet am ersten Abend um 21:45 Uhr in Saal 2 statt.

27. Dezember

12:45, Saal G, “Der tiefe Staat” mit Andreas Lehner.

14:00, Saal 1, “Keine Anhaltspunkte für flächendeckende Überwachung –
Die Diskussion um NSA, PRISM, Tempora sprachlich aufgearbeitet
” mit Martin Haase/maha und khamacher.

16:00, Saal 6, “IFGINT – Erkenntnisse aus Informationsfreiheitsanfragen – Hacks, Bugs, Workarounds” mit Stefan Wehrmeyer

17:30, Saal 6, “Policing the Romantic Crowd – Velocipedes and Face Recognition” mit MaTu.

19:30, Saal 1, “30c3 Keynote” mit Glenn Greenwald (über Video).

21:45, Saal 2, “Der Kampf um Netzneutralität – Wer kontrolliert das Netz?” mit mir und Thomas Lohninger.

23:00, Saal 1, “No Neutral Ground in a Burning World” mit Quinn Norton und Dymaxion.

28.12.

14:00, Saal 2, “EUDataP: State of the Union” mit Jan Philipp Albrecht.

16:00, Saal 1, “Die Bundesrepublik – das am meisten überwachte Land in Europa – Historische Grundlagen und notwendige Konsequenzen” mit Josef Foschepoth.

18:30, Saal 2, “V wie Verfassungsschutz” mit Talke Blase, Asta Nechajute, Felix Höfner, Mona Mucke.

20:30, Saal G, “Bullshit made in Germany – So hosten Sie Ihre De-Mail, E-Mail und Cloud direkt beim BND!” mit Linus Neumann.

29.12.

11:30, Saal G, “India’s Surveillance State” mit Maria Xynou.

12:45, Saal 2, ” ID Cards in China: Your Worst Nightmare. In China Your ID Card Knows Everything” mit Kate Krauss.

16:00, Saal G, “#SOPA, #NSA, and the New Internet “Lobby” mit Elizabeth Stark.

20:30, Saal 1, “The Four Wars. Terror, whistleblowers, drugs, internet.” von Annie Machon.

20:30, Saal 2, “The Internet (Doesn’t) Need Another Security Guide.
Creating Internet Privacy and Security Resources That Don’t Suck
” mit evacide.

23:00, Saal G, “Die Drohnenkriege. Kriegsführung der Zukunft?” mit Norbert Schepers.

30.12.

11:30, Saal 1, “To Protect And Infect. The militarization of the Internet” mit Claudio Guarnieri, Jacob und Morgan Marquis-Boire.

11:30, Saal G, “Beyond the Tech: Building Internet Freedom Tools for Real People” mit Michael Brennan.

14:00, Saal 1, “Through a PRISM, Darkly. Everything we know about NSA spying” mit Kurt Opsahl.

14:00, Saal 2, “THE DATABASE NATION, a.k.a THE STATE OF SURVEILLANCE” mit houndbee.

16:00, Saal 2, “Concepts for global TSCM getting out of surveillance state mode” mit Andy Müller-Maguhn.

16:00, Saal G, “Dead Man Edition. Auf dem Weg zu fairer Elektronik am Beispiel der Elkos” mit Sebastian Jekutsch.

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December 04 2013

#30c3: Vorläufiger erster Fahrplan ist da

Vom 27.-30. Dezember findet in Hamburg der 30. Chaos Communication Congress statt. Gestern Abend wurde eine erste Version des Fahrplans veröffentlicht. Da sind noch einige schwarze Flecken drin, die in den nächsten Tagen und Wochen noch ausgefüllt werden. Die Keynote soll großartig werden, wer sie spricht, steht da noch nicht. Zusammen mit Thomas Lohninger werde ich am ersten Abend über “Der Kampf um Netzneutralität: Wer kontrolliert das Netz?” sprechen.

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Tags: Events 30C3 ccc

November 18 2013

#30c3: Vorverkauf für Chaos Communication Congress ist gestartet

Vom 27.-30 Dezember findet der 30. Chaos Communication Congress des Chaos Computer Club in Hamburg statt. Dafür wurde heute der Vorverkauf gestartet. Tickets gibt es ab 80 Euro. Allerdings sollte man darüber nachdenken, ein Supporter-Ticket für etwas mehr Geld zu kaufen, vor allem wenn man es sich leisten kann. Denn der Congress funktioniert nur durch Querfinanzierungen und Unmengen ehrenamtlicher Arbeit. Wenn alle nur die günstigsten Tickets klicken, bleibt der CCC auf Rechnungen sitzen.

Wer das Ticket von der Firma finanziert bekommt, kann auch gerne ein Business-Ticket kaufen. Ich werde auf dem 30c3 über Netzneutralität sprechen. Der Fahrplan für das Programm wird wohl die kommenden Tage veröffentlicht.

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July 18 2013

30C3: 30. Chaos Communication Congress in Hamburg – Call for Papers gestartet

Vom 27.-30. Dezember 2013 findet wieder der traditionelle Chaos Communication Congress statt, die “internationale Fachkonferenz und Hackerparty des Chaos Computer Club.”

An vier Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr kommen tausende Technikfreaks, Bastler, Künstler, Utopisten und aus Europa und dem Rest der Welt im CCH zusammen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und miteinander zu feiern. Wir beschäftigen uns mit Themen rund um Informationstechnologie, Computersicherheit, die Make- und Break-Szene, dem kritisch-schöpferischen Umgang mit Technologie und deren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft.

Das Review und die Auswahl des Vortragsprogramms werden in diesem Jahr auf eine neue Basis gestellt: Eingereichte Vorträge werden von verschiedenen Content-Teams ausgewählt, die jeweils einen der Bereiche Art & Beauty, Ethics, Society & Politics, Crafting & Making Security & Safety sowie Science & Engineering betreuen. Jenseits des Konferenzprogramms bietet der 30C3 Raum für Community-Villages (bei uns Assemblies genannt), Entwickler- und Projektgruppentreffen, kleine und große Installationen (z. B. Bastel-, Kunst- oder Trophäen-Exponate), Lightning Talks sowie zahlreiche Workshops.

Heute ist der Call for Papers gestartet (englisch). Bis zum 15. September kann man Vortrags- und Workshop-Vorschläge im Konferenz-Planungssystem einreichen.

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