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July 23 2012

Creative Commons mit neuem Tool zur Lizenzwahl

Creative Commons hat heute eine überarbeitete Version seines Online-Tools zur Lizenzwahl veröffentlicht. Abgesehen von einer graphisch zeitgemäßeren Umsetzung wird jetzt prominenter darüber informiert, ob es sich bei der gewählten Lizenz um eine freie Lizenz im engeren Sinn handelt. Wie der Screenshot zeigt, ist die Übersetzung des Tools noch nicht abgeschlossen.

Die Überarbeitung des Tools darf wohl als ein erster Schritt in Richtung einer stärkeren Empfehlung von solchen Lizenzen gelten, die auf restriktivere Lizenzmodule wie NonCommercial oder NonDerivatives verzichten.

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April 13 2012

Liberated Pixel Cup: Neuer Wettbewerb für Creative-Commons-Games

Der vorgestern angekündigte Wettbewerb “Liberated Pixel Cup” soll die Spieleentwicklung auf Basis von Creative-Commons-Werken und freien Lizenzen voranbringen. Gestartet wurde er von den drei Organisationen Creative Commons, OpenGameArt und der Free Software Foundation.

In einer ersten Runde, die im Juni stattfinden wird, sind alle Interessierten aufgefordert, eigene Spiele-Artworks zu erstellen und unter CC- und GPL-Lizenz  auf opengameart.org zu veröffentlichen. Im Juli sollen dann in einer zweiten Phase GPL-Lizensierte Spiele aus den Werken geschaffen werden.

In einer “nullten Phase”, die gerade läuft, wird ein sogenannter Styleguide für  Kreative entworfen. Diese verbindlichen Richtlinien sollen dabei helfen, die entstandenen Werke einfach kombinierbar zu machen. So soll es möglich sein, ein breites Spektrum an Spielen zu designen.

Die Bewertung der eingereichten Beiträge richtet sich in erster Linie an der Qualität aus, aber auch Quantität, gute Dokumentation und die Möglichkeit zur Rekombination werden von der Jury mit einbezogen. Den Gewinnern soll ein Preisgeld winken, das auf Spendenbasis gesammelt wird. Aktuell sind schon über 2500$ zusammengekommen.

Es werden übrigens nicht nur grafische Elemente gesucht. Auch Soundeffekte, als Soundtracks nutzbare Songs und 3D-Modelle können eingereicht werden.

Bild: Liberated Pixel Cup example outdoor artwork / Lanea Zimmerman / CC BY-SA 3.0

Reposted bycartofflepsyentist

April 04 2012

Polen setzt auf offene Bildungsmaterialien

Wie die polnische Stiftung Nowoczesna Polska (“modernes Polen”) gestern mitteilte, soll in Polen eine mit fast 11 Millionen Euro ausgestattete Initiative für die Schaffung offener Bildungsmaterialien gestartet werden. Ziel des Projektes ist es, Schüler der Klassenstufen vier bis sechs mit einem vollständigen Satz kostenloser und aktueller digitaler Schulbüchern zu versorgen. Polens Premier Donald Tusk verabschiedete das Vorhaben gestern.

Das besondere an dem Unterfangen: Sämtliche Materialien sollen unter der CC-BY-Lizenz veröffentlicht werden. Dadurch können die Bücher (unter Nennung des Autorennamens) beliebig kopiert, vervielfältigt und verändert werden. Das Projekt wurde vor fast genau drei Jahren von vier polnischen NGOs ins Leben gerufen, inzwischen beteiligen sich über 15 gemeinnützige Organisationen.

Ob es in Deutschland gelingt, in ähnlicher kurzer Zeit solche Erfolge zu erzielen, darf angesichts der abwehrenden Haltung der Schulbuchverlage (Stichwort Schultrojaner) bezweifelt werden.

 

January 31 2012

GEMA gibt neue Stellungnahme zu CC-Lizenzen ab

Im Nachgang zum Start des neuesten Pilotprojekts zum Einsatz von CC-Lizenzen durch Mitglieder von Musik-Verwertungsgesellschaften hat die Redaktion von telemedicus.info die GEMA um eine Stellungnahme gebeten. Darin (PDF) erfährt man einiges über angeblich eherne Vertragswerke, unwillige Mitglieder und Rosinen. Die Analysen von telemedicus und iRights (Disclaimer: Letztere von mir verfasst) untersuchen den GEMA-Text eingehend.

September 15 2011

Input für nächste CC-Lizenzversion

… ist nach wie vor gefragt, denn morgen fällt der Startschuss für den Diskussionsprozess über die CCPL 4.0. Vorschläge für Neues und Kritik an der derzeitigen Version 3.0 (am besten mit wenigstens irgendeinem Lösungsansatz) können auch über die cc-de Mailingliste geschickt werden. Mehr dazu unter http://de.creativecommons.org/gib-mir-vier/

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November 03 2010

Verdi veröffentlicht Urheberrechtspapier und verletzt zugleich CCPL

Ganz abgesehen von der enttäuschenden Einseitigkeit des bereits am Montag verabschiedeten Positionspapiers “Internet und Digitalisierung – Herausforderungen für die Zukunft des Urheberrechts” (siehe zur Kritik hier und auch bei iRights.info und in der letzten Breitband-Sendung) hat Verdi es bei dessen Online-Veröffentlichung heute zugleich auch noch geschafft, die CC-Lizenz eines gewissen Pete Fletch zu verletzen, der das von Verdi verwendete Bild bei flickr eingestellt hat – jedenfalls wenn man realitätsnah davon ausgeht, dass die Verdi-Onlineredaktion nicht gesondert nachgefragt hat. Es hätte standardmäßig zumindest auch der Titel des Bildes und das Lizenzkürzel CC-BY-NC-ND mit Link auf die Lizenz angegeben werden müssen, das Cropping könnte zudem bereits Bearbeitung oder auch Entstellung des Werkes sein. Was soll man nun von einer Gewerkschaft halten, die sich zum Thema Urheberrecht im Internet erst inhaltlich sehr weit aus dem Fenster lehnt, dabei sogar CC-Lizenzen behandelt (und schon im Positionspapier als reine Verschenklizenzen fehlinterpretiert), sie dann selbst in Anspruch nimmt und letztlich nicht mal richtig liest/anwendet? Es passt allerdings gut dazu, dass Verdi auch die Kritik am Positionspapier bislang öffentlich vollkommen ignoriert hat.

Reposted bymondkroetera-tm-angesellschaftsdynamik

October 12 2010

CC stellt Public Domain Mark vor

Nach Abschluss der offenen Diskussionsphase hat Creative Commons gestern für gemeinfreie Werke ein neues Kennzeichen, die „Public Domain Mark” (PDM), verfügbar gemacht. Die PDM soll als einheitliches Kennzeichen für Werke dienen, die keinem urheberrechtlichen Schutz mehr unterliegen, und zielt vor allem auf digitale Sammlungen und Archive ab, die bislang eine Vielzahl unterschiedlicher Kennzeichnungen für gemeinfreie Werke einsetzen. Letztlich soll die PDM hier mehr Klarheit und einen einheitlichen Metadaten-Standard schaffen sowie die Auffindbarkeit von gemeinfreien Inhalten erleichtern.

Als erstes größeres Projekt wird die digitale Bibliothek Europeana die Public Domain Mark ab Mitte nächsten Jahres verwenden, grundsätzlich ist diese Kennzeichnung aber nicht auf Institutionen beschränkt, sondern kann auch von Einzelpersonen verwendet werden. Im Unterschied zu den bereits bekannten Creative-Commons-Modellen handelt es sich beim Public Domain Mark nicht um eine Lizenz, vielmehr soll nur auf einen bereits bestehenden rechtlichen Status hingewiesen werden. Wer als Urheber trotz bestehender Schutzansprüche auf diese verzichten will, kann für eigene Werke weiterhin das Werkzeug CC0 (CC-Zero) verwenden.

September 03 2010

Plagiat: Houellebecq macht die Hegemann

Ja, ich bin ein bisschen stolz auf die Überschrift.* So stolz, wie man es freitags kurz nach sechs halt sein kann. Worum es geht? Michel Houellebecq, ein nicht ganz unbekannter französischer Schriftsteller (“Elementarteilchen“) soll abgeschrieben haben. Und zwar aus der Wikipedia. Das zumindest berichtet Slate.fr und liefert 3 Belege aus seinem Mittwoch erscheinenden Buch “La carte et le territoire:

Michel Houellebecq a toujours aimé truffer ses romans de longues descriptions encyclopédiques de personnalités, de lieux ou de concepts scientifiques. Son dernier roman, l’excellent La carte et le territoire, à paraître mercredi 8 septembre, n’y coupe pas et l’écrivain se lance dans de fastidieuses digressions sur la mouche domestique ou la ville de Beauvais. Ça ressemble tellement à du Wikipedia qu’on a voulu faire le test. Et surprise, au moins 3 passages du dernier Houellebecq sont empruntés à l’encyclopédie en ligne.

Nun es bekanntlich nicht verboten, sich aus der Wikipedia zu bedienen. Nur sollte man entsprechende Übernahmen bitte auch kennzeichnen. Das scheint Houellebecq irgendwie vergessen zu haben.

*Auch bei Houellebecq ist wieder von Collage, Stil und Arbeitsweise die Rede.

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