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August 09 2013

Zehn Kommentare zur State-of-the-Net nach den NSA-Enthüllungen: Ist das Internet noch zu retten?

Die Zeit hat zehn Internet-Celebtities über die Zukunft des Internets nach Snowden befragt: Ist das Internet noch zu retten?

Der NSA-Skandal hat das Freiheitsversprechen des Internets gebrochen. Was denken heute die Pioniere und Theoretiker des Internets über die enthüllten Überwachungsorgien? Kann das Netz seine utopische Kraft wiedergewinnen?

Und das sind die Kommentatoren (und die Kommentatorin):

  • Evgeny Morozov: Keine Frage des Internets
  • Jaron Lanier: Information kostet
  • Anke Domscheit-Berg: Gegen die Monopole
  • Viktor Mayer-Schönberger: Die dritte Internetphase
  • Jeff Jarvis: Das Netz muss offen bleiben
  • Markus Beckedahl: Rettet die Grundrechte
  • Florian Rötzer: Ohne Lebenselixier
  • Geert Lovink: Das Prinzip Hoffnung
  • Nathan Jurgenson: Keine digitale Lösung
  • Daniel Suarez: Baut neue Sraßen

    Wir wollen netzpolitik.org weiter ausbauen. Dafür brauchen wir finanzielle Unterstützung. Investiere in digitale Bürgerrechte.

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    May 11 2010

    9 vor 12: Zukunftsvisionen, JMStV-E, Urheberrecht …

    Im ersten Link des Tages, der eigentlich ein Link des Vortages ist, geht es um amerikanische Jugendliche, die “nein” sagen. In diesem Fall mal nicht zu Sex vor der Ehe, sondern zu Facebook. Naja, so ungefähr zumindest. Ein paar Tipps zum “Nein-Sagen” gibt es aus Schweiz. In der Baseler Zeitung erklärt Roger Zedi, wie man sein Profil bei Facebook etwas datenschutzfreundlicher einstellt. Das scheint ziemlich kompliziert zu sein. Meinen zumindest Jürgen Stüber und Manuel Bewarder bei Welt Online:

    # Tell-All Generation Learns to Keep Things Offline (Laura M. Holson, New York Times)
    # Tipps für mehr Privatsphäre in Facebook (Roger Zedi, Basler Zeitung)
    # Facebook vergrault Nutzer mit Datenchaos (J. Stüber/M. Bewarder, Welt Online)

    Bei Zeit Online interviewt Kai Biermann den niederländische Medienwissenschaftler Geert Lovink. Lovink würde gerne das Internet verbessern. Im Prinzip genau wie ich, allerdings hat Lovink vermutlich die besseren Ideen mehr Geduld und Kai Biermann leider nicht meine Telefonnummer.

    # Geert Lovink: Fortschritt durch Kritik (Zeit Online)

    Oh, und natürlich gibt es auch Neuigkeiten vom JMStV-E (“E” für Entwurf). In einem Beschluss des Gesprächskreises Netzpolitik der SPD von gestern findet sich ein bemerkenswerter Satz:

    “Der Jugendmedienschutzstaatsvertrag birgt die Gefahr von Zensur in sich. Wir wollen keine Zensuransätze mit unklaren Folgen. Er muss daher neu verhandelt werden.”

    Ich weiß, der Satz klingt zunächst nicht sonderlich aufregend. Er ist, wie ich finde, aber ein erfreulich klares Statement. Zumal mir Björn Böhning auf Rückfrage versicherte, das mit “neu verhandelt werden” nicht etwa ein “durchwinken und überarbeiten” gemeint sei, sondern eine Ablehnung des JMStV-E in der vorliegenden Form: “ablehnen und neu machen”. Details zum aktuellen Spielstand und eine aktuelle Version des Arbeitsentwurfs gibt es bei Telemedicus.

    # Eine neue Netzpolitik [...] für NRW. (Gesprächskreis Netzpolitik der SPD)
    # Neuigkeiten beim JMStV (Simon Möller, Telemedicus)

    Bei carta gibt es Grundsätzliches zum Thema Urheberrecht. iRights.info-Redakteur Till Kreutzer hat sich einmal mehr Gedanken gemacht: “Woher kommt es, auf welchem Stand ist es und wohin entwickelt es sich – das Urheberrecht?” – Tja, wer fragt sich das nicht?

    # Ideen für ein neues Urheberrechtskonzept (Till Kreutzer, carta)

    Bei Cory Doctorow rennt man mit Urheberrechtsreformen jedenfalls offene Türen ein. Herr Lott hat ein paar Absätze aus Doctorows Buch “Little Brother”, und zwar in der Fan-Übersetzung von Christian Wöhrl (Huhu, Christian!). Klasse. Nun wissen wir, dass es nicht nur kein Richtiges im Falschen gibt, sondern zum allem Überfluß auch noch ein Paradoxon vom Falsch-Positiven. Wo soll das noch enden?

    # Cory Doctorow und das Paradoxon vom Falsch-Positiven (Herr Lott)

    Nun, vielleicht in Köln-Ehrenfeld? Glaubt man “Herrn Marx”, zeigt das verlinkte Bildchen das Auszählungsprotokoll der NRW-Wahl aus Köln-Ehrenfeld (Wir erinnern uns, in Köln wurde es später …). Möglicherweise zeigt es auch die Folgen von ein paar Gläsern Kölsch zu viel. Aber vielleicht stimmt das alles auch gar nicht. Egal, ich musste kurz lächeln. Und das ist ja auch schon was.

    # Auszählungsprotokoll aus Köln-Ehrenfeld? (Herr Marx)

    Reposted byacid acid
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    Schweinderl