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June 14 2013

Open Data Census: G8-Staaten haben für Open Data noch einiges an Arbeit vor sich

In der nächsten Woche findet am 17. und 18. Juni der 39. G8-Gipfel in Nordirland statt. Open Data und Open Government sollen dort zu den drei Hauptthemen gehören, welche von den beteiligten Regierungsvertretern besprochen werden. Die Open Knowledge Foundation hat aus dieser Grund heute eine kleine Vorschau auf den Open Data Census veröffentlicht, der Ende des Jahres in Gänze veröffentlicht werden soll. Der Open Data Census würdigt dabei die Anstrengungen der G8-Länder, sieht aber dennoch weitere Arbeit auf die Länder zukommen.

Der Open Data Census wurde mit Experten auf der ganzen Welt umgesetzt, mit dem Ziel die freie Verfügbarkeit von Daten zu messen. Um die Länder miteinander vergleichen zu können wurden 10 Bereiche ermittelt, in denen die Umsetzung von Open Data überprüft wurde. Diese reichen von den Ausgaben der jeweiligen Regierungen über die Wahlergebnisse in den Staaten bis zu der freien Verfügbarkeit von Postleitzahlen.

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Insgesamt ergibt sich mit dieser Tabelle ein zwiespältiges Bild. Einerseits ist Open Data in den USA und Großbritannien schon weit fortgeschritten, sodass in nur noch wenigen Bereich Nachholbedarf besteht. Auch Frankreich und Japan erreichen noch eine gute Gesamtpunktzahl, auch wenn Japan keines der von der Open Knowledge Foundation gesetzten Kriterien zur vollen Zufriedenheit erfüllt. Deutschland befindet sich in der Tabelle auf dem 6. Rang. Auch wenn beim Budget der Bundesregierung, den Wahlergebnissen und beim Veröffentlichen der Postleitzahlen bereits die volle Punktzahl erreicht und damit eine gute Umsetzung von Open Data bescheinigt wird, gibt es dennoch Bereiche mit hohem Nachholbedarf. Insbesondere in den Bereichen Fahrpläne, Ausgaben der Regierung und bei der Veröffentlichung eines Unternehmensregisters ist die Umsetzung von Open Data noch nicht weit fortgeschritten.

Die genauen Ergebnisse der G8-Staaten aus dem Open Data Census sind auf der offiziellen Webseite abrufbar.

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May 20 2011

OKCon 2011

Wie kann man mit offenem Wissen die Welt verändern? Daran wollen wir auf der OKCon 2011 gemeinsam arbeiten, neues erfahren und bekanntes verbessern! Wir laden dich also herzlich ein dies mit uns und vielen anderen auf der Open Knowledge Conference vom 30.06. bis 01.07. 2011 in der Kalkscheune, Berlin zu tun.

Auch dieses Jahr dreht sich auf der OKCon wieder alles um offenes Wissen in all seinen Ausprägungen. Wir haben ein abwechslungsreiches Programm mit vielen großartigen Gästen zusammengestellt. Richard Stallman spricht zum Thema “Free/Libre Software and Open Data”, es wird ein Panel zu offener Hardware und offenen Standards geben. Michel Bauwens, Gründer der P2P Foundation spricht über offenes Wissen als Vorraussetzung einer offenen Gesellschaft. Prof. James Boyle von der  Duke Law School wird sich in seinem Vortrag mit der Bedeutung der Public Domain für Wissenschaft und Kunst beschäftigen. An vielen Stellen habt ihr die Chance am Programm mitzuwirken, sei es in den Workshops oder im Rahmen der Lightning Talks.

Bereits vor der eigentlichen Konferenz findet, vom 27-29.06, die PreCon statt. Dort gibt es ganztägige Workshops zum Open Spending-Projekt mit Friedrich Lindenberg und einen Screen Scraping Day mit Julian Todd von Scraper Wiki,  James Gardner und David Read werden neue Entwicklungen rund um CKAN vorstellen und mit allen Interessierten daran weiterarbeiten. Der Eintritt zu den Workshops ist kostenfrei. Das Programm ist derzeit noch in der Beta-Phase, aber schon jetzt gute Gelegenheiten zum Stöbern.

Tickets für die OKCon gibts im Moment noch zum Early Bird Preis [nur noch bis zum 31.05] von nur 40€ für zwei Tage Konferenz! Neuigkeiten von der OKCon bekommt man auch bei Twitter.

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May 02 2010

Gründung des deutschen Zweiges der Open Knowledge Foundation (OKFN)

Am 6. Mai 2010 werden wir, im Rahmen des Leipziger Semantic Web Tages, mit einer feierlichen Gründungszeremonie den deutschen Zweiges der Open Knowledge Foundation ins Leben rufen. Dazu möchte ich Sie herzlich einladen.

Die Open Knowledge Foundation (OKFN) ist eine  internationale, gemeinnützige Nichtregierungsorganisation die sich seit ihrem Bestehen 2004 für den freien und uneingeschränkten Zugang zu “offenem“ Wissen im digitalen Zeitalter einsetzt. Mit der Gründung des deutschen Zweiges der OKFN möchten wir hierzulande Projekte und Veranstaltungen zu Open Knowledge, Open Access, Open Data und Open Government in enger Zusammenarbeit mit dem Open Data Network und anderen Organisationen und Institutionen initiieren und fördern, die sich für die Offenheit unserer Wissensgesellschaft einsetzen.

Ein besonderer Höhepunkt des LSWT 2010 ist die feierliche Gründungszeremonie des deutschen Zweiges der Open Knowledge Foundation (OKFN). Die Gründungszeremonie der OKFN Deutschland wird durch den Informationswissenschaftler und UNESCO-ORBICOM Lehrstuhlinhaber Professor Rainer Kuhlen mit dem Vortrag „Ohne offenes Wissen keine informationelle Selbstbestimmung“ unterstützt.

Wenn Sie sich für die Arbeit der OKFN in Deutschland interessieren können Sie sich hier in unsere offene Mailing-Liste eintragen. Auf unserer Webseite werden wir über unsere Aktivitäten in Deutschland berichten und in unserem Wiki Veranstaltungen und Projekte gemeinsam planen und dokumentieren. Darüber hinaus würden wir uns sehr freuen Sie als Gründungsmitglied der OKFN Deutschland am 6. Mai in Leipzig begrüßen zu können. Derzeit koordinieren wir die Vorbereitungen für die Gründungszeremonie in diesem gemeinsamen Online-Dokument. Bitte tragen Sie dort Ihren Namen ein wenn Sie Gründungsmitglied der OKFN Deutschland werden wollen.

Bei Interesse oder Fragen schicken Sie bitte einfach einen Mail an: okfn-de [at] lists.okfn.org

Herzlich Ihr Daniel Dietrich
Offizieller Repräsentant der OKFN Deutschland

Leipziger Semantic Web Tag – Vom Web der Dokumente zum Web der Daten

Der Leipziger Semantic Web Tag 2010 (LSWT), der vom Institut für Informatik der Universität Leipzig organisiert wird, veranschaulicht in Vorträgen die Möglichkeiten semantischer Technologien und zeigt konkrete Anwendungsszenarien für Wirtschaft, Wissenschaft und öffentliche Verwaltung auf. Daneben bietet der LSWT wieder zahlreiche Möglichkeiten zum informellen Erfahrungsaustausch und Networking.

Zeit: 06.05.2010, von 9 Uhr bis 18 Uhr
Ort: Mediencampus Villa Ida Poetenweg 28

Der LSWT wird von der Forschungsgruppe Adaptive Knowledge Engineering & Semantic Web (AKSW) am Institut für Informatik in Zusammenarbeit mit den Leipziger Unternehmen Netresearch, BI-Web und Ebrosia organisiert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des WK-Potenzial-Projektes LE4SW der Initiative Unternehmen Region unterstützt.

“Mit der zunehmenden Vernetzung von Daten im Web gewinnt die Semantic Web Initiative immer mehr an Fahrt.”, sagt Prof. Klaus-Peter Fähnrich von der Abteilung Betriebliche Informationssysteme am Institut für Informatik der Universität Leipzig. Dr. Sören Auer von der Forschungsgruppe AKSW ergänzt: “Diese Erweiterung des Webs der Dokumente um ein Web der Daten birgt, wie die Projekte DBpedia, Semantische Wikis oder OpenStreetMaps zeigen, ein enormes Potenzial.”

Beim diesjährigen LSWT stehen vor allem der Einsatz semantischer und Linked Data Technologien im Unternehmen sowie auch Open Governmental und Scientific Data im Fokus. Zu den Vorträgen gehören u.a.:

  • Das Linked Environment Data Projekt des Umweltbundesamts
  • Der Professorenkatalog – Geschichtswissenschaft auf Basis semantischer Technologien
  • Fish Base: offene Daten zur Meeres-Biodiversität
  • Anwendung semantischer Technologien im Mediensektor Operationaler Einsatz semantischer Technologien bei einem juristischen Fachverlag
  • DBpedia Live
  • Open Government Data in Deutschland
  • Ontologiebasiertes Mapping der Begriffswelt des Kunden auf die Fachdomäne im Beschwerdemanagement der Deutschen Telekom

Das Vortragsprogramm sowie weitere Informationen sind unter http://aksw.org/LSWT zu finden. Außerdem finden Sie hier die Möglichkeit, eigene Vorschläge einzureichen sowie sich für den LSWT anzumelden.

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