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November 22 2013

Exposing the Invisible: Investigativer Journalismus im Digitalen Zeitalter

ExpDas Exposing the Invisible Projekt des Tactical Technology Collectives ist weit mehr als nur eine Sammlung dreier Kurzfilme über Paradebeispiele investigativen Journalismus. Die Website ist gleichzeitig eine gute erste Anlaufstelle und Informationsplattform für Aktivisten, Journalisten und Interessierte, die investigativ tätig sind. So werden Hilfestellungen zur Beweismittelsuche, dem sicheren Umgang mit und kommunizieren von Informationen, der Visualisierung der Erkenntnisse und dem eigenen Schutz bei der Arbeit gegeben.

Through a series of short films, Exposing the Invisible tells the personal stories of those working at the new frontiers of investigation. We explore their tools and methods and learn how they manage the risks of information activism. The project also offers a range of resources to help activists protect themselves and their work.

Anschauen, nicht nur der Filme, lohnt sich.

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September 18 2013

Wahl.Daten.Helfer – Apps, Viz und Hacks zur Wahl 2013

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Am kommenden Wochenende wird die Wahl durch zwei Hack-Events eröffnet. Programmierer und Designer, die sich für neue Darstellungen von Wahldaten interessieren, sind zu den beiden Hackdays in Köln und Berlin eingeladen.

Pünktlich zum bevorstehenden Wahlwochenende ladet die Initiative „Wahl.Daten.Helfer” dazu ein, sich mit aktuellen und historischen Daten rund um die Bundestagswahl zu beschäftigen und neue Visualisierungen und Anwendungen zu entwickeln.

Die „Hack-Events” sollen den Blick auf die Verfügbarkeit von Wahldaten lenken. Diese Daten sind leider oft nur in schlechter regionaler Auflösung und ohne die historischen Bezugdaten vorhanden – von der Verfügbarkeit der Datensätze zu den Wahllokalen ganz zu schweigen. Die Stadt Köln hat nun detaillierte Abstimmungsergebnisse zu den vergangenen Wahlen auf ihrem Datenportal veröffentlicht.
Durch das Projekt sollen weitere Städte und Kommunen dazu ermutigt werden, mehr Daten zur Verfügung zu stellen.

Momentan sind Events in Köln und Berlin geplant, Interessierte sind dazu aufgerufen weitere <wahllokale/> in ihren Städten einzurichten. Mehr Informationen, Beispiele und Links zur Anmeldung gibt es auf: http://wahldatenhelfer.de/

Macht mit!

Niedersachsenwahl Beispiel: Visualisierung zur Landtagswahl in Niedersachsen von Gregor Aisch.

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July 29 2013

Nordrhein-Westfalen: Visualisierung von kommunalen Finanzdaten

Open Data ist ein wichtiger Schritt, hin zu einer Politik mit mehr Transparenz und Offenheit gegenüber den Bürgern. Leider sind die veröffentlichten Datensätze jedoch oftmals sehr komplex und unübersichtlich, was den einfachen Zugang zu den Daten erschwert. Zum Glück gibt es aber immer wieder findige Tüftler, die die Daten durchforsten und später visualisieren um sie einem breiteren Publikum zugänglich machen. Das aktuellste Beispiel hierfür liefert die Piratenfraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen, die die Finanzdaten der Kommunen aus Nordrhein-Westfalen in einer Karte aufbereitet hat.

nrw_komfinanz

Die interaktive Karte gestattet es dem Nutzer, sich einen Überblick über die Einnahmen und Ausgaben der Kommunen in Nordrhein-Westfalen zu verschaffen, ohne sich durch Datenberge wühlen zu müssen. Die Einstellungen erlauben es dem Nutzer die Einnahmen bzw. die Ausgaben als absolute Werte darzustellen oder aber im Verhältnis zur Einwohnerzahl oder der Fläche. Auch eine Aufschlüsselung in einzelne Posten wie Ausgaben für Tourismus, Betreuungsleistungen oder Theater sind möglich.

Robert Stein, Kommunal- und Finanzpolitischer Sprecher der Piratenfraktion NRW, betonte in der Pressemitteilung, dass die Visualisierung ein Schritt sei, die Finanzdaten zugänglicher zu machen:

Unser Ziel ist es, komplexe Datensätze einfach und verständlich darzustellen, damit alle Bürgerinnen und Bürger sie schnell und einfach erfassen können. Diese Visualisierung der kommunalen Finanzdaten ist nach der Visualisierung der Landeshaushalte der vergangenen Jahre ein weiterer Schritt, das Thema Finanzen in Kommunen und Land zugänglicher zu machen. Politiker müssen sich immer stärker auch der Erklärung von Politik widmen und dazu gehört, dass Nachvollziehbarkeit weitgehend barrierefrei hergestellt wird.

Die Visualisierung der kommunalen Finanzdaten ist nicht das erste Open Data-Projekt der Piratenfraktion aus Nordrhein-Westfalen. Bereits im September 2012 visualisierte die Fraktion den gesamten Landeshaushalt von Nordrhein-Westfalen.

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May 16 2013

Polizeiliche Kriminalstatistik: Kriminalität wird online besser aufgeklärt als offline – auch ohne Vorratsdatenspeicherung

Auch im letzten Jahr wurden Straftaten mit dem “Tatmittel Internet” häufiger aufgeklärt als im Gesamtdurchschnitt. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik hervor, die gestern veröffentlicht wurde. Nur jede 26. Straftat wird demnach überhaupt im Internet begangen – und kann meist auch ohne Vorratsdatenspeicherung aufgeklärt werden.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich präsentierte gestern die neue Polizeiliche Kriminalstatistik 2012 (PDF). Die Pressemitteilung beginnt so:

Abermals unter sechs Millionen Straftaten und weniger Tatverdächtige

Das verleitet den Minister zu folgender Aussage:

Deutschland zählt international zu den sichersten Ländern.

Trotz dieser erfreulichen Nachrichten lässt er es sich nicht nehmen, die “Cyberkriminalität” zu beklagen. Ein genauerer Blick in die Statistik zeigt jedoch, dass es “im Internet” sicherer ist als “offline”:

pks-2012-tatmittel-internet

Schon letztes Jahr schlussfolgerte der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung:

Die überdurchschnittliche Aufklärungsquote im Internet widerlegt die Behauptung vieler Innenpolitiker, das Internet sei nach dem Ende der Vorratsdatenspeicherung ein ‘rechtsfreier Raum’, oder Ermittlungen seien kaum noch möglich.

Was den Minister nicht davon abhält, die anlasslose Massenüberwachung immer wieder zu fordern.

(Ja, Die Aussagekraft der Polizeilichen Kriminalstatistik ist sehr begrenzt.)

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August 27 2012

April 05 2012

Vorratsdatenspeicherung visualisiert: Was Verbindungsdaten alles verraten

Neue Visualisierungen zeigen erneut, wie sensibel die persönlichen Daten der Vorratsdatenspeicherung sind. Aus echten Verkehrsdaten wurden aussagekräftige Diagramme von sozialen Netzwerken erstellt. Jeder kann seine Daten abfragen.

Verkehrsdaten, Ortsdaten, Verbindungsdaten

Die Vorratsdatenspeicherung ist manchmal abstrakt und wenig greifbar. Erst durch eine Verbildlichung der Daten wird deutlich, wie aussagekräftig und persönlich die gespeicherten Daten sind. Das Projekt Verräterisches Handy konnte erstmals zeigen, was sich alles aus den Ortsdaten eines Handys ablesen lässt.

Die gespeicherten Verkehrsdaten beinhalten neben den Ortsdaten jedoch auch Einzelheiten über alle Verbindungen eines Kommunikationsanschlusses. Während diese Daten im ersten Datensatz von Malte Spitz leider fehlten, waren sie im neuen Datensatz inbegriffen.

Der “data scientist” Michael Kreil hat sich diese mal genauer angeschaut. Bereits im Februar präsentierte er zusammen mit Malte Spitz erste Ergebnisse. Davon gibt es nun einen Video-Mitschnitt sowie ein Handout.

Netzwerk sozialer Interaktion ausgeforscht

In den Daten steht, wann Maltes Handy mit welchem anderen kommuniziert hat. Daraus lässt sich das soziale Netzwerk (im eigentlichen Sinn) in Form eines Diagramms visualisieren:

Das bereits daraus auf das soziale Umfeld geschlossen werden kann, scheint überraschend. Wenn man jedoch länger darüber nachdenkt, ist es eigentlich ganz logisch: Wenn man nur lange genug beobachtet, wie eine Person mit ihrem soziale Umfeld interagiert, kann man auch auf Ihr soziales Umfeld schließen!

Und weil die Vorratsdatenspeicherung auch alle E-Mails umfassen soll, hat Michael mal seinen digitalen Posteingang verbildlicht:

Links ist eine Visualisierung meines E-Mailverkehrs der letzten sechs Jahre zu sehen. Die knapp 4.000 schwarzen Punkte sind die E-Mail-Adressen und die grünen Linien dazwischen zeigen die Intensität, mit der die entsprechenden E-Mail-Adressen miteinander kommuniziert haben. Insgesamt sind so 22.000 E-Mails dargestellt.

Der große schwarze Punkt mitte links ist dabei meine private E-Mailadresse, der große rechts meine Geschäftsadresse. Davon ausgehend, lassen sich verschiedenen Kommunikationsnetzwerke ausmachen. So stehen die Punkte um meinen privaten E-Mailaccount für meinen Freundeskreis. Etwas weiter rechts ist dagegen der Kreis des geschäftlichen E-Mailverkehrs. Unten links ist dann der Verein sichtbar, in dem ich Mitglied bin. Dort wird vorranging über Rundmails kommuniziert, die an hunderte Adressen geschickt werden. Die Wolke am linken Rand sind schließlich abonnierte Newsletter und Benachrichtungs-Mails.

So, oder zumindest so ähnlich, würde auch Ihr E-Mailverkehr aussehen. Auch in Ihrer Kommunikation könnte man Gruppen finden. Man würde sehen können, wer Ihre Kollegen sind, Ihrer Freunde, wer zu Ihrer Familie gehört und in welchen Vereinen und Verbänden Sie aktiv sind.

Eine genauere Beschreibung der Daten gibt’s im verlinkten Video und Handout.

Forscher identifizieren zentrale Personen in Netzwerken

In der akademischen Welt ist das ein alter Hut. Bereits 2006 analysierten Danezis und Wittneben die öffentlichen Archive von Mailinglisten eines internationalen politischen Netzwerks. Daraus konnten sie folgende Kenntnisse ziehen, die sie auf dem CCC-Congress präsentierten:

Wir präsentieren ein Modell der Überwachung, basierend auf der Theorie sozialer Netzwerke, mit dem die Beobachtung eines Teilnehmers auch einige Informationen über Dritte verrät. Wir untersuchen, wie viele Knoten eines Netzwerks ein Angreifer beobachten muss, um Informationen über das Netzwerk zu erhalten. […] Unsere Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse über die tatsächliche Sicherheit anonymer Kommunikation und ihre Fähigkeit zur Minimierung der Überwachung in einem sozialen Netzwerk.

Ort und Kommunikationspartner kombinieren

Schon für sich sind die Informationen, mit wem man kommuniziert und wo man sich dabei aufhält, sehr aussagekräftig. Kombiniert man diese Daten, gewinnt man noch intimere Einblicke. Michael weiter:

Nehmen wir einmal an, dass diese Person eines Tages eine Festnetz-Telefonnummer anruft, die zu einer Suchtberatungsstelle gehört. Am darauffolgenden Donnerstag betritt die Person die Funkzelle der Suchtberatungsstelle zum ersten Mal, um dann wöchentlich jeden Donnerstag kurz vor 17:00 Uhr dort zu erscheinen.

Ein zweites von drei Beispielen:

Ein Geschäftsmann oder Politiker kontaktiert telefonisch erst eine Urologie und sucht sie dann später auf.

Am darauffolgenden Tage kontaktiert und besucht er eine Radiologiepraxis, um direkt danach wieder sich bei der Urologie einzufinden.

Tage später besucht er dann eine Chirurgie, die sich auf die Entfernung von Krebstumoren spezialisiert hat. Um dann regelmäßig sowohl wieder die Urologie, als auch einen Psychologen zu besuchen.

All das wird genau mit Positions- und Kommunikationsdaten mitprotokolliert, selbst, dass er einen Termin ausfallen lässt. Jede einzelne dieser Informationen unterliegt eigentlich der ärztlichen Schweigepflicht – zusammen genommen wird aber auch dem Letzten klar, dass der Betroffene mit hoher Wahrscheinlichkeit an Prostatakrebs erkrankt ist. Dazu kommt: Wer in die Vorratsdaten schaut, weiß auch über den Verlauf der Krankheit bescheid, z.B. dadurch, dass erst eine Radiologie und anschließend doch eine Chirurgie aufgesucht wurde.

All diese sensiblen Daten sind bisher Ärzten und ihren Patienten vorbehalten. Durch die Speicherung von Vorratsdaten wird dieses Vertrauensverhältnis jedoch ausgehebelt.

Das ist genau der Grund, warum auch Ärzte, Journalisten, Anwälte, Seelsorger und andere Berufsgeheimnisträger die Vorratsdatenspeicherung ablehnen.

Der einzige Weg, diese sensiblen Daten zu schützen ist, sie gar nicht erst zu erheben. Wenn sie einmal gespeichert sind, werden sie auch widerrechtlich verwendet und unautorisiert kopiert, wie Michael ebenfalls anhand von Beispielen ausführt.

Deine Daten werden gespeichert, frage sie ab!

All diese schlauen Dinge wurden natürlich auch bereits in der Stellungnahme des CCC zur Vorratsdatenspeicherung für das Bundesverfassungsgericht thematisiert. Jetzt gibt es das aber auch mit echten Live-Daten.

Dass diese Daten weiterhin gespeichert werden, haben wir wiederholt thematisiert. Malte Spitz hat nun ein Formular veröffentlicht, mit dem man Auskunft über seine eigenen Vorratsdaten beantragen kann.

Wir würden uns freuen, wenn ihr diese Anfragen stellt und vielleicht sogar die Daten mit uns teilt. Ähnlich wie beim Projekt Crowdflow würden wir zusammen mit Michael Kreil versuchen, aus den langweiligen Excel-Tabellen schicke Bilder zu produzieren.

Besonders interessant finden wir die Verbindungsdaten existierender sozialer Gruppen wie Vorstände oder Fraktionen von Parteien, journalistische Redaktionen oder Anwaltskanzleien. Kontaktiert uns dazu bitte über die üblichen Kanäle.

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March 09 2012

Infografik: ACTA vom Beginn bis zum Ende

Eine Infografik des Europäischen Parlaments zeigt den #ACTA-Prozess von Beginn der Verhandlungen bis zum möglichen Ende im Parlament:

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March 07 2012

ACTA einfach erklärt

Der kanadische Urheberrechtsprofessor Michael Geist hat vergangene Woche auf dem INTA Workshop im EU-Parlament in rund 10 Minuten die Kritik an ACTA erklärt. Davon gibt es ein Video:

Eine Zusammenfassung seiner Argumente findet sich in seinem Blog: Assessing ACTA: My Appearance Before the European Parliament INTA Workshop on ACTA.

Hier wird in einem Video ACTA mit Visualisierungen auf deutsch erklärt:

Ein paar Aspekte fehlen zwar, aber das Video ist ganz nett geworden.

Es heißt ja immer, niemand hätte den ACTA-Text gelesen. Dabei ist das große Literatur, wie die “Literarischen Auslese” zeigt, wo der Text ganze 75 Minuten vorgelesen wird ohne lachend vom Stuhl zu fallen. Eignet sich besonders gut zum einschlafen:

Währenddessen hat YEPP, “The Youth of the European People’s Party” (Europäische Vernetzungsorganisation von vielen konservativen Jugendverbänden wie der Jungen Union) eine Resolution verabschiedet, die sich klar gegen ACTA richtet. Mal schauen, ob diese irgendeinen Einfluss auf das mögliche Wahlverhalten von konservativen Europaabgeordneten haben wird.

February 15 2012

ACTA-Proteste am 25. Februar: Visualisiert

Zu den für Samstag nächster Woche geplanten Anti-ACTA-Demonstrationen gibt es jetzt eine sehr schöne Visualisierung von Christian Witte. Angezeigt werden die via Facebook-Events prognostizierten Teilnehmerzahlen von insgesamt 100 Aktionen in ganz Europa von denen über 30 in Deutschland stattfinden.

Bisher haben sich europaweit knapp 50.000, in Deutschland alleine 20.000 angemeldet. Selbstverständlich sind die Zahlen von Facebook nicht besonders aussagekräftig. Auch wenn die realen Besucherzahlen einer Veranstaltung erfahrungsgemäß weit unter den Facebook-Zusagen liegen, nahmen an den Demonstrationen vom letzten Samstag deutschlandweit fast dreimal mehr Menschen teil als sich bei dem Facebook-Event angemeldet hatten.

Eine weitere deutschlandweite Facebook-Initiative mit dem (leider etwas irreführenden) Titel “Massenprotest gegen ACTA. Unsere letzte Chance!” hat inzwischen fast 9.000 Zusagen. Der Digitale Gesellschaft e.V. ruft inzwischen dazu auf, die deutschen Mitglieder des europäischen Parlaments zu kontaktieren und über die Auswirkungen des ACTA-Abkommens zu informieren.

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January 16 2012

Spot: Alle Tweets auf einen Blick

Am besten einfach ausprobieren: Die Twitter-Live-Visualisierung “Spot”.

Tweets werden hier nach Themenkreisen, auf einer Timeline oder nach Schlagwörtern präsentiert. Spot zeigt die relevanten Informationen übersichtlich an und bietet einen guten Startpunkt für Recherchen in der Twitter-Welt.

January 10 2012

Visualisierung: Wie lange braucht man von A nach B?

In dieser kleinen Tech-Demo von Stefan Wehrmeyer wird die Fahrtdauer der Berliner U- und S-Bahn übersichtlich angezeigt. Die Ausgangsstation wandert nach Anklicken ins Zentrum der Grafik, alle anderen Stationen verteilen sich je nach Fahrtdauer auf der Karte. Dabei gilt: Ein Ring entspricht fünf Minuten Fahrtzeit.

Inspiriert ist das Tool von Projekten wie Mapnificent und Timemaps.nl, die mit hoher Genauigkeit anzeigen, welche Gegenden einer Stadt man mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln in einer gegebenen Zeit erreichen kann.

Für deutsche Städte sind solche Projekte zur Zeit noch schwierig umzusetzen, da die ÖPNV-Datenbanken größtenteils nicht öffentlich zugänglich sind. Organisationen wie z.B. das Open Data Network setzen sich dafür ein, das zu ändern.

Visualisierung: Digitale Netzwerke

Schöne Visualisierungen von Michael Rigley über Netzwerkstrukturen:

Information technology has become a ubiquitous presence. By visualizing the processes that underlie our interactions with this technology we can trace what happens to the information we feed into the network.

Network from Michael Rigley on Vimeo.

(via kfmw)

November 12 2011

Kartographierung: Wer schreibt wo in die Wikipedia? (Update)

Mark Graham @geoplace vom Oxford Internet Institute hat sich die Editierungen verschiedener Wikipedia-Sprachen-Communities angeschaut und diese anhand der Geolocation-Daten auf einer Weltkarte visualisiert. Die Ergebnisse sehen jeweils faszinierend aus. Schade, dass die deutsche Wikipedia fehlt. Hier ist sein Artikel mit seinen Anmerkungen zu den Ergebnissen: Mapping Wikipedia’s augmentations of our planet.

Update: Mein Fehler (Vor dem ersten Kaffee gebloggt): Die Überschrift ist falsch. Die Daten-Grundlage sind nicht die Geolocation-Daten, sondern Geopositionen, die in Artikeln vermerkt sind. Also wenn z.B. ein Artikel über eine Region und/oder Stadt geschrieben wird. Insofern zeigen die Karten anschaulich, über welche Regionen in welchen Sprachen in der Wikipedia geschrieben wird. Danke für die Hinweise in den Kommentaren.

Englische Wikipedia:

Update: Danke an foo für eine Visualisierung der deutschen Wikipedia:

Und einmal eine Deutschlandkarte:

Französische Wikipedia:

Hebräische Wikipedia:

Ägyptisch-Arabische Wikipedia:

Arabische Wikipedia:

Swahilli Wikipedia:

Persische Wikipedia:

(via)

June 09 2011

Visualisierung des Internet-Shutdowns in Ägypten

Eine Grafik von Ramy Raoof visualisiert anschaulich auf einer Zeitschiene den Internet-Shutdown in Ägypten im Frühjahr diesen Jahres:

Grafik steht unter der CC-BY-Lizenz.

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April 08 2011

Kriege der Weltgeschichte visualisiert

Conflicthistory ist eine faszinierende Seite, die ich in meiner Schulzeit richtig geliebt hätte, als ich noch mehr Zeit für Geschichte hatte. Auf einer Zeitleiste werden verbunden mit einer Weltkarte die Kriege der letzten 4000 Jahre Weltgeschichte visualisiert und beschrieben. Die Inhalte stehen unter freien Lizenzen und werden von Freebase und Wikipedia gezogen. Richtig toll wäre, wenn es eine deutsche Version davon geben würde.

Ein sehr schönes Beispiel, welche Art von MashUp man mit frei lizenzierten Daten bauen kann.

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April 04 2011

Visualisierung: 10 Jahre Wikipedia

Die Deutsche Welle hat ein schöne interaktive Visualisierung von zehn Jahren Wikipedia online gebracht. Anhand von Zeitleisten kann man sich den Zuwachs von Autoren, Artikeln und anderen Faktoren anschauen.

Hier findet sich die Beschreibung dazu: Datenvisualisierung zu 10 Jahre Wikipedia.

Warum wurde die Spiralform für die Visualisierung ausgewählt?

Die analysierten Daten lagen jeweils für einzelne Monate vor. Um herauszufinden, ob die Entwicklung der Wikipedia linear oder saisonal unterschiedlich erfolgt, braucht man eine Darstellungsform, die das auf einen Blick möglichst eindringlich sichtbar machen kann. Anhand der Spiralform kann man das leicht sehen. Wäre die Wikipedia gleichförmig linear gewachsen, hätte sich eine ideale Spiralform ergeben. Das ist aber nicht der Fall. Bei einigen Faktoren, wie zum Beispiel bei “Neue Artikel pro Tag”, kommt es zu Anomalien, die sich in deutlich sichtbaren Auswölbungen äußern. Klickt man auf “Aktive Wikipedianer” wird auf einen Blick sichtbar, das etwa seit 2008 die Zahl stagniert und sogar zurückgeht.

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March 17 2011

The Internet in Society: Empowering or Censoring Citizens?

Über die Thesen von Evgeny Morozov, dass das Internet in repressiven Staaten eher mehr Kontrolle als Meinungsfreiheit bringt, haben wir schon mehrfach gebloggt. Ausführlich geht er darauf auch im Netzpolitik-Podcast Folge 83 ein. Richtig cool ist aber diese Visualisierung eines Vortrages von ihm: The Internet in Society: Empowering or Censoring Citizens?

Das ist die beeindruckendste Vortrags-Visualisierung, die ich je gesehen habe. Von RSA Animate gibt es noch mehr tolle Visualisierungen.

(via)

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March 07 2011

Weltkarte der Sozialen Netzwerke 2011

Eine schöne Infokarte zum aktuellen Stand der Ausbreitung von Sozialen Netzwerken in verschiedenen Regionen der Welt hat RIA Novosti veröffentlicht: The world map of social networks.

Während die Dominanz von Facebook und die Dominanz einzelner uns eher unbekannter Netzwerke in China, Brasilien und Russland klar sind, wundert mich zumindest die kleine Auflistung für Deutschland. Dort werden lediglich Facebook, Twitter und Xing aufgelistet, während SchülerVZ, StudiVZ und Wer kennt wen fehlen. Vor allem die ersten beiden dürften noch mehr Nutzer als Twitter in Deutschland haben. Aber das weiß man wohl in Russland nicht.

(via)

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February 23 2011

Karte: Wie vernetzt sind Nordafrika und der mittlere Osten?

CNN hat eine interaktive Karte auf der Webseite, wo man die Internet- Facebook- und Handy-Nutzung in Nordafrika und im mittleren Osten visualisiert bekommt.

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January 10 2011

Schöne Visualisierung der Wikipedia-Löschdebatten

Notabilia ist eine schöne Visualisierung der Top-100 Löschdebatten (die auch zu einer Löschung des Artikels geführt haben) der englischsprachigen Wikipedia.

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