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February 04 2014

HTTPS Everywhere jetzt auch auf Smartphones

https-everywhere-buttonWer ein Mobiltelefon mit Android nutzt, kann seine Internetnutzung jetzt auf relativ einfache Weise sicherer machen: Die Eletronic Frontier Foundation (EFF) bietet ihre Browser-Extension HTTPS Everywhere seit kurzem in einer Beta-Version für Mozilla Firefox auf Android an.

In Zeiten, in denen auch die Geheimdienste sich für das Nutzungsverhalten von Smartphone-Besitzern interessieren ist dies zumindest ein kleiner Schritt für mehr Privatsphäre. Was man da unter anderem alles erschwert, hat Linus vor einiger Zeit hier beschrieben. Hundertprozentige Sicherheit ist damit natürlich noch nicht hergestellt, unter anderem, weil HTTPS Everywhere logischerweise auch nur dort für HTTPS-Verbindungen sorgen kann, wo diese unterstützt werden.

Das Vorgehen ist recht simpel: Einfach die neuueste Version von Firefox installieren, und den Download von HTTPS Everywhere starten.

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October 30 2013

Mozillas Lightbeam bringt Licht in den Cookie-Dschungel

Wer sammelt wo Cookies und von wie vielen Drittanbietern wird man wie weit getrackt? Das undurchsichtige Geflecht von Third-Party-Cookies und anderen versteckten Trackingmechanismen will Mozilla nun mit dem Firefox Add-on Lightbeam aufschlüsseln. Lightbeam ist der Nachfolger von Collusion, das bereits letztes Jahr veröffentlicht wurde. Genau wie dieses visualisiert es die Zusammenhänge zwischen Webseiten.

So hängen ebay.com, flickr.com, theguardian.com, lemonde.fr, amazon.com und mozilla.org zusammen

So hängen ebay.com, flickr.com, theguardian.com, lemonde.fr, amazon.com, github.com und mozilla.org zusammen

Neu hinzugekommen ist die Funktion, auszuwählen, ob man Tracking für bestimmte Seiten blockieren oder erlauben will. Dafür gab es vorher schon andere Erweiterungen, wie beispielsweise Ghostery – dafür ist eine andere Neuerung spannender: Wer will, kann seine Trackingdaten mit einer öffentlichen Datenbank teilen. Die Zustimmung zur Weiterleitung ist angenehmerweise als Opt-In gestaltet und die Daten, die gespeichert werden, sind in der Formatbeschreibung auf GitHub einsehbar.

Diese Datenbank soll dann bald über eine Lightbeam-Seite öffentlich zugänglich gemacht werden. Das dürfte dann auch für diejenigen interessant sein, die sich bereits umfassend mit Anti-Tracking-Schutzmaßnahmen ausgestattet haben und bei denen die Lightbeam-Oberfläche während des Browsens langweilig schwarz bleibt.

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August 12 2013

PirateBrowser: PirateBay-Gründer stellen Browser zum Umgehen von Zensur vor

The_Pirate_Bay_logo.svgVergangenen Samstag feierte The Pirate Bay ihren zehnten Geburtstag. Anlässlich dieses Jubiläums veröffentliche die Filesharing-Plattform einen eigenes Browserbundle mit dem Titel PirateBrowser. Mit dem PirateBrowser soll es möglich sein, Zensur im Internet zu umgehen, ein Problem von dem The Pirate Bay in einigen Ländern dieser Erde auch selbst betroffen ist.

PirateBrowser besteht aus der portablen Version von Firefox 23, erweitert um einen TOR-Client sowie das Addon FoxyProxy. Zusammen mit weiteren nicht näher spezifizierten Einstellungen sollen so Zensurmaßnahmen im Internet umgangen werden können.

It’s a simple one-click browser that circumvents censorship and blockades and makes the site instantly available and accessible.


Der PirateBrowser hat bereits von Haus aus eine Reihe Lesezeichen gesetzt. Bei den gespeicherten Seiten handelt es sich um Filesharing-Seiten welche in einer Reihe von Ländern aktiv gesperrt werden, darunter The Pirate Bay selbst, sowie KickassTorrents, Bitsnoop und H33T. Die Macher legen großen Wert auf die Feststellung, dass der PirateBrowser nur dazu diene Zensur im Internet zu umgehen, er aber nicht dazu geeigenet sei dem Nutzer anonymes Surfen zu ermöglichen.

Ob der PrivateBrowser nun tatsächlich einen Mehrwert in der Welt der Browser darstellt, scheint fragwürdig. Schließlich wurde keineswegs ein eigenständiger Browser entwickelt, sondern es wurden lediglich frei verfügbare und bekannte Erweiterungen in Firefox 23 integriert, wie es auch jeder Nutzer für sich tun kann. Wer den Browser dennoch einmal ausprobieren möchte, kann sich das Bundle hier herunterladen. Zur Zeit steht der PirateBrowser nur für Windows zur Verfügung. Nach Informationen von Torrentfreak sollen jedoch bald auch Versionen für Mac und Linux folgen. Ebenso wurden dort bereits weitere Projekte angedeutet, unter anderem ein auf Bittorrent basierender Browser, mit dem sich The Pirate Bay und andere Webseite auch lokal speichern und verwalten lassen sollen.

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August 05 2013

Tor Browser Bundle: Sicherheitslücke in Firefox 17 gefährdet Anonymität im Tor-Netzwerk

Tor-logo-2011-flatAm Wochenende machte die Nachricht die Runde, dass Eric Eoin Marques, einer “der größten Vermittler von Kinderpornografie auf dem Planeten” vom FBI verhaftet wurde. Marques ist Gründungsmitglied des Internet-Hosters Tor Freedom Hosting, der Webspace anbietet, welcher sich für “Hidden Services” im Tor-Netzwerk nutzen lässt. Marques wird nun vorgeworfen, die Verbreitung von Kinderpornographie über diese “Hidden Services” wissentlich begünstigt zu haben, da er sie verschlüssele und verschleiere. Seit Sonntag mehren sich nun die Indizien, dass das FBI nach der Verhaftung von Marques die Server von Freedom Hosting kompromittierte um eine aktive Sicherheitslücke im Tor Browser Bundle aus zu nutzten. Durch das Ausnutzen dieser Sicherheitslücke in Firefox 17, welches im aktuellen Tor Browser Bundle eingesetzte wird, ist es scheinbar möglich, die echte Internetverbindung eines Nutzers und somit auch den Nutzer an sich zu identifizieren.

“phobos” vom Tor Project schreibt dazu im Tor Blog:

The current news indicates that someone has exploited the software behind Freedom Hosting. From what is known so far, the breach was used to configure the server in a way that it injects some sort of javascript exploit in the web pages delivered to users. This exploit is used to load a malware payload to infect user’s computers. The malware payload could be trying to exploit potential bugs in Firefox 17 ESR, on which our Tor Browser is based.


Nach ersten Erkenntnissen wurde Schadcode auf die Server von Freedom Hosting eingeschleust, welcher beim Aufruf der Server im Browser ausgeführt wurde. Ofir David, Nachrichtenchef der israelischen Internetsicherheitsfirma Cyberhat, sagte gegenüber Brian Krebs, dass die Schadsoftware überprüfe welchen Browser ein Nutzer einsetze. Sollte es sich im Firefox 17 handeln, würde der Nutzer heimlich weitergeleitet und eine sogenannte UUID würde erzeugt.

Ironically, all [the malicious code] does is perform a GET request to a new domain, which is hosted outside of the Tor network, while transferring the same UUID,” David said. “That way, whoever is running this exploit can match any Tor user to his true Internet address, and therefore track down the Tor user.

Der Sicherheitsforscher Vlad Tsrklevich hat mittlerweile mit Hilfe von Reverse-Engeneering Teile des Schadcodes konstruiert.

Er kommt zu den gleichen Ergebnissen wie Ofir David und schlussfolgert:

Because this payload does not download or execute any secondary backdoor or commands it’s very likely that this is being operated by an LEA [law enforcement agency] and not by blackhats.

Wie Dan Veditz gegenüber Brian Krebs angab, sind zur Zeit zwar alle Firefox Versionen unterhalb der Version 21 von der Sicherheitslücke betroffen. Der Schadcode auf den Servern von Freedom Hosting ziele jedoch explizit auf Version 17, wie sie im Tor Browser Bundle verwendet wird, ab:

“The vulnerability being exploited by this attack was fixed in Firefox 22 and Firefox ESR 17.0.7. The vulnerability used is MFSA 2013-53

People who are on the latest supported versions of Firefox are not at risk.

Although the vulnerability affects users of Firefox 21 and below the exploit targets only ESR-17 users. Since this attack was found on Tor hidden services presumably that is because the Tor Browser Bundle (TBB) is based on Firefox ESR-17. Users running the most recent TBB have all the fixes that were applied to Firefox ESR 17.0.7 and were also not at risk from this attack.”

Mittlerweile hat Mozilla einen Bugreport geöffnet um den Schadcode zu analysieren und die Sicherheitslücke in Firefox 17 zu schließen.

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July 26 2013

FSF: Spendenkampagne für freies Android Replicant gestartet

replicant_bannerDas Mobilfunkbetriebssystem Android, das von Google entwickelt wird, gilt allgemein als freies Betriebssystem. Auch wenn das Betriebssystem Open Source ist, ist es aber nicht frei von proprietärer, also unfreier, Software. Aus diesem Grund versucht das Projekt Replicant seit Mitte 2010 Android von seinen proprietären Teilen zu befreien und eine komplett freie Version von Android bereit zu stellen. Um die Arbeit an Replicant voranzutreiben hat die Free Software Foundation (FSF) nun eine Spendenkampagne gestartet.

Der derzeit aktuelle Version 4 des freien Betriebssystems Replicant unterstützt nach eigenen Angaben 10 Geräte, größtenteils Geräte des Herstellers Samsung. Um Replicant auf weitere Geräte portieren zu können und somit die Verbreitung des freien Android Systems verbessern zu können, wurde nun die Spendenkampagne der FSF ins Leben gerufen. Mit dem in der Spendenaktion gesammelten Geld sollen in erster Linie weitere Smartphones und Tablets für die Entwickler beschafft werden.

Wondering how much to donate? Any amount will help with Replicant’s infrastructure and promotion. $400-600 will allow the Replicant team to buy one new device and make the OS compatible with it.

Die Nutzung von Replicant anstelle von Android ermöglicht es dem Nutzer nicht nur, vollständig auf propritäre Software zu verzichten. Die Entwickler von Replicant betonen, dass ihr Betriebssystem frei von Googles sonst vorinstallierten Systemen zum Benutzertracking sei und so im, Gegensatz zu Android, den bestmöglichen Schutz der Privatsphäre biete.

Replicant ist dabei zur Zeit nicht das einstige Projekt, das versucht Alternativen zu den etablierten mobilen Betriebssystemen wie Android, iOS oder Windows Phone aufzubauen. So hat Canonical, der Sponsor der Linux-Distribution Ubuntu, erst vor einigen Tagen eine Crowdfunding-Kamapgne auf Indiegogo gestartet. Ziel der Kampagne ist es die Produktion und Vermarktung des Smartphones Ubuntu Edge zu finanzieren. Das Ubuntu Edge soll dabei mit Ubuntus mobilem Betriebssystem Ubuntu Touch laufen. Schließt man das Gerät jedoch an einem Monitor an, soll der Nutzer die normale Ubuntu Desktopumgebung erhalten. Canonical erhofft sich durch die Crowdfunding-Kampagne enorme 32 Millionen Dollar von denen bisher, nach knapp 3 Tagen, rund 6,4 Millionen Dollar eingenommen wurden.

Und erst am gestrigen Tag gab der spanische Hersteller Geeksphone bekannt, erste Vorbestellungen zu seinem Smartphone Peak+ entgegen zu nehmen. Das Peak+ ist damit das erste Smartphone mit Mozillas freiem Betriebssystem Firefox OS, dass sich an den Endkunden richtet. Das Peak+ kostet 149€ ohne Steuern und soll ab Mitte September ausgeliefert werden.

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Reposted by5fehlerschlingel

June 26 2013

Adblock Plus: Ein Produkt der Werbeindustrie?

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Adblock Plus ist mit angeblich über 200 Millionen Downloads und 15 Millionen täglichen Nutzern eine der erfolgreichsten und meistgenutzten Browser-Erweiterungen auf dem Markt – für Firefox sowie für Googles Internetbrowser Chrome. Die Erweiterung dient dazu, Werbung auf Webseiten auszublenden. In einem ausführlichen Artikel auf mobilegeeks.de fügt Sascha Pallenberg dem Image von Adblock Plus einige tiefe Kratzer hinzu. Er behauptet unter anderem, dass die Browser-Erweiterung ein Produkt der Werbeindustrie sei und sie als Erpressungwerkzeug gegen Webseiten genutzt werde.

Insbesondere die Verstrickung der Mitarbeiter der Eyos GmbH, welche seit einiger Zeit für die Entwicklung von Adblock Plus zuständig ist, in ein Netzwerk aus verschiedenen Werbeplattformen, scheint auf Grund der Funktion von Adblock Plus ein wenig dubios.

Hinter diesem System stehen offenbar Programmierer bzw. eine Firma, die anscheinend seit laengerer Zeit von einem Mann finanziert wird, der gleichzeitig massiv in Werbefirmen investiert. In Werbefirmen, deren Vermarktungskonzept zufaellig exakt auf die von Adblock Plus “akzeptierten” Werbeformate zugeschnitten ist. Ein Mann, der andererseits – zumindest indirekt – mit Firmen wie Binlayer zusammenarbeitet, die den Einsatz eines Adblockers fuer viele Menschen erst noetig gemacht haben. Und so existiert es dann doch, das sagenumwobene Perpetuum mobile – Tim Schumacher hat es erfunden und keiner hat’s gemerkt.

Das vielleicht größte Problem ist, das Adblock Plus nahezu eine Monopolstellung im Bereich des Adblockings im Browser besitzt. Als Alternative für Firefox kann die Erweiterung Adblock Edge genannt werden, welche vor einiger aus Adblock Plus entstanden ist. Für Chrome gibt es das Addon Adblock. Wer ein bisschen tiefer in die Trickkiste greifen möchte und auch vor technischen Spielereien nicht zurückschreckt, dem sei ein Blick auf das systemweite Blockieren von Werbung mitteils Eintrag in die hosts-Datei nahe gelegt. Wer ein Smartphone mit Android samt Rootzugriff besitzt kann auf die Lösung AdAway zurückgreifen.

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December 05 2011

Neues Mozilla-Imagevideo

Die Mozilla-Foundation hat ein neues Imagevideo, um die eigene Kurzgeschichte und Motivation zu beschreiben:

Do you know Mozilla? This video tells the story of how Mozilla helped shape the web we know today — and how we’re going beyond Firefox to do even more.

December 01 2011

Internetzensur umgehen mit der “Pirate Bay Dancing”-Erweiterung

Es gibt eine neue Erweiterung, mit der sich Netzsperren umgehen lassen: Das “Pirate Bay Dancing”-Add-on für Firefox.

Internetzensur gibt es bekanntlich nicht nur in außerhalb Europas, sondern auch bei uns: Erst neulich wurden in Belgien Internetanbieter angewiesen, The Pirate Bay per DNS-Filter zu sperrren – wie es bereits in Finnland und Italien der Fall ist. Die Intitiative MAFIAAFire ließ sich von SOPA und PIPA inspirieren und liefert nun eine Browser-Erweiterung, die Internetnutzer per Zufallsprinzip durch Proxies leitet.

Das Add-on kann natürlich umsonst und mit nur zwei Klicks installiert werden. Danach kann man einfach die Seiten angeben, die man ansurfen möchte, das Programm speichert die Einstellungen und lädt sie zukünftig automatisch.

(crosspost vasistas?)

March 23 2011

Firefox 4.0

Mozilla Firefox ist gestern offiziell in der Version 4.0 erschienen. Kurz gesagt ist Firefox 4 schneller, sicherer und besser. Ein Update ist auf jeden Fall sinnvoll und man wird mit schnellerem Surfen belohnt.

Mehr Hintergrund bietet der Netzpolitik-Podcast Folge 107, wo wir mit dem Firefox-Entwickler Philipp Von Weitershausen über das Mozilla-Projekt, Firefox und die Neuerungen in Version 4.0 geredet haben.

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Reposted by02mydafsoup-01mondkroete

January 03 2011

Nützliches Browser-Plugin: Facebook Blocker

Seit einiger Zeit binden viele Seiten “social plugins” von Facebook ein. Wenn man zeitgleich bei Facebook eingeloggt ist, was man aus praktischen Gründen vielleicht des öfteren tatsächlich ist, lächeln einen auf anderen Seiten dann Freunde und Bekannte an, weil Facebook automatisch mitcheckt, wer denn da gerade eine andere Seite besucht.

Dagegen scheint das Browser-Plugin “Facebook blocker” recht nützlich zu sein. Das Plugin gibts für Safari, Chrome und Firefox und soll verhindern, dass Facebook automatisch mitloggt, auf welchen anderen Seiten man war.

Reposted bymondkroetecoloredgrayscaleNeutrumelundrilfinkregh

November 23 2010

NPP107: Firefox

Der Netzpolitik-Podcast Folge 107 ist ein rund 50 Minuten langes Gespräch mit dem Firefox-Entwickler Philipp Von Weitershausen über das Mozilla-Projekt und den freien Browser Firefox. Ziel des Podcasts war, einen allgemeinen Überblick zu geben, wie die Entwicklung innerhalb eines großen freien Softwareprojektes, wie Firefox es ist, funktioniert und einen Ausblick zu bekommen, was die kommenden Entwicklungen und Versionen uns bringen werden. Ein Schwerpunkt liegt auf der kommenden Version 4.0 von Firefox, die jetzt schon als funktionierende Beta-Version genutzt werden kann.

Der Podcast ist in deutsch und liegt als MP3 und OGG auf dem Server.

Hier sind einige Links:

* Firefox 4 Beta
* Firefox Mobile Beta
* Firefox Persona aus Hintergrundbildern erstellen: http://www.getpersonas.com/demo_create
* Addon builder (“JetPack”)
* Firefox Sync
* Firefox Home (Sync-Client für iPhone).
* Firefox Panorama (video)
* Firefox 4 JavaScript-Performance im zeitlichen Verlauf
* Firefox 4 vs. Chrome 7 im Kraken-Benchmark
* “Flight of the navigator” demo (WebGL, video, audio API, etc.)
* Gaming Competition

Reposted by02mydafsoup-01 02mydafsoup-01

October 07 2010

Datenschutz-Plug-In für Firefox liest das Kleingedruckte

Von der Electronic Frontier Foundation, der Internet Society und dem Center for Democracy and Technology gibt es ein neues Datenschutz-Plug-In für den Firefox-Browser.

Die freie Open-Source-Erweiterung für Firefox überprüft die allgemeinen Geschäftbedingungen und Datenschutzbestimmungen von rund einem Dutzend großer Webseiten und aktualisiert sie alle drei Stunden. Sobald es auf einer Seite Änderungen im Kleingedruckten gibt, werden sie dem Nutzer gemeldet wenn die wieder Seite besucht wird.

Im letzten Jahr gab es beispielsweise viel Wirbel um die Änderungen der AGB bei Facebook, als sich die die Plattform unbegrenzte Nutzung der Inhalte alle Facebook-Nutzer sichern weollte. Solche Änderungen kommen durch das Plug-In nicht mehr unbemerkt an den Nutzern vorbei.

Hier gibt es weitere Informationen und den Download. Und kann man sich bereits die Bibliothek mit den Änderungen der Nutzungsbestimmungen in den letzten sechs Monaten anschauen, die das Plug-In füttern wird.

(Crossposting von vasistas?)

August 25 2010

CensorCheap: Das Firefox-Addon gegen Netzsperren

Der französische Entwickler Paul Da Silva, der auch schon das nette kleine Programm IPFuck geschieben hat, stellte heute CensorCheap, eine Erweiterung für Firefox (und bald auch weitere Browser), vor. Drüben bei Bluetouff wird erklärt, wie die Erweiterung funktionieren soll:

Sie ist in ihrer Nutzung völlig transparent und sendet anonymisierte Daten an einen Server, der eine Bestandsaufnahme der internationalen Sperrinfrastuktur erstellt. Wenn z.B. ein Internetdienstanbieter eine Seite sperrt und eine 404 Fehlermeldung oder ein Domainfehler erscheint, dann fragt das Addon beim Server an, ob es sich um einen „normalen“ Fehler handelt. Je nach Inhalt und Quantität der Fehlermeldungen wird etabliert, ob es nur ein vorübergehendes Problem ist oder ob tatsächlich zensiert wurde. Man kann sich auch die gesammelten Daten anschauen und sich so über die von Staat oder Anbietern gesperrten Seiten informieren.

Dieses Crowdsourcing-Projekt ist auf Nutzer aller Länder angewiesen, um Netzsperren zu signalisieren und zu kartographieren. Also viel Spass bei der Installation!

(Crossposting von vasistas?)

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March 08 2010

Freie (Browser)wahl im Netz

Die EU-Kommission hat im Dezember in einem Kompromissverfahren mit Microsoft eine Browser-Wahl durchgesetzt, die demnächst in Deutschland starten wird. Alle Windows-Nutzer, die den Internet-Explorer als vorkonfigurierten Browser nutzen, werden demnächst einen solchen Screen vorfinden:

Die Idee dahinter ist, dass man vor die Wahl gestellt wird und sich für einen anderen Browser als den Internet Explorer entscheiden kann. Davon gibt es ja einige auf dem Markt, wie Google Chrome, Safari von Apple, Opera oder eben als freie Alternative den Firefox. Wir empfehlen hiermit Firefox, der auch bei 58,6% der Netzpolitik-Leser die erste Wahl ist. Wenn Ihr also demnächst vor dem Problem steht, dass Verwandte oder Freunde am Telefon nachfragen, was sie denn jetzt anklicken sollen, schlagt ihnen Firefox vor.

Die PR-Agentur von Mozilla hat angefragt, ob wir darüber nicht berichten wollen und mit den angebotenen Cebit-Freitickets konnte ich nichts anfangen und so spenden sie 20 Mozilla-T-Shirts, die wir hier irgendwie unter den Kommentaren verlosen können. Die Bedingung ist, dass man begründen sollte, warum man welchen Browser nutzt. Man sollte dabei eine gültige eMail-Adresse angeben, die wir im Falle einer Auslosung auch an die Agentur weitergeben dürfen, damit Euch ein T-Shirt zugeschickt werden kann (Wer das nicht möchte, gibt einfach in diesem Kommentar-Thread eine falsche eMail-Adresse an und/oder schreibt dazu, dass Weitergabe unerwünscht ist).

Mehr zur Aktion “Freie Wahl im Netz” gibt es auf der Mozilla-Kampagnenseite openchoice.org.

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January 21 2010

Firefox 3.6

Passend zu den aktuellen Sicherheitswarnungen des BSI rund um den Internet Explorer ist Firefox 3.6 erschienen. Im Mozilla-Blog gibt es Infos zu den Neuerungen.

Personas: Personalize the look of your Firefox by selecting new themes called Personas in a single click and without a restart.
Plugin Updater: To keep you safe from potential security vulnerabilities, Firefox will now detect out of date plugins
Stability improvements: Firefox 3.6 significantly decreased crashes caused by third party software – all without sacrificing our extensibility in any way.
Form Complete: When filling out an online form, Firefox suggests information for fields based on your common answers in similar field.
Performance: Improved JavaScript performance, overall browser responsiveness, and startup time
Open Video and Audio: With the world’s best implementation of HTML 5 audio and video support, now video can be displayed full screen and supports poster frames.

November 09 2009

Fünf Jahre Firefox

Der freie Browser Firefox feiert den fünften Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch dazu! Das Video “Five Years of Firefox” gratuliert ebenfalls:

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