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May 13 2011

Rethink Music – Creativity, Commerce, and Policy in the 21st Century

Ende April fand in Boston die “Rethink Music – Konferenz” mit dem Untertitel “Creativity, Commerce, and Policy in the 21st Century” statt, die ich im Nachhinein gerne besucht hätte.

Dabei gab es u.a. ein spannend-besetztes Panel über alternative Kompensationsmodelle mit Jim Griffin, Lawrence Lessig, Volker Grassmuck, Terry Fisher und Ronaldo Lemos:

Many alternative compensation schemes for recorded music, such as legislated blanket licensing, have been proposed in a few international jurisdictions. We’ll interview speak with representatives from Brazil, a country that has been nontraditional in its copyright schemes, as well as look at the impediments to adopting such a scheme in the U.S.

Von dem Panel gibt es einen Videomitschnitt:

Watch live streaming video from rethinkmusic at livestream.com

Volker Grassmuck hat nochmal ausführlich über das Panel gebloggt:

Rethink Music? Think again.
Rethink Music: My ACS Panel Notes

Ebenfalls spannend ist ein längeres Gespräch mit der Indie-Band Metric über neue Strategien und Geschäftsmodelle für Künstler:

Watch live streaming video from rethinkmusic at livestream.com

Auch spannend sind die Materialien des Berkman-Centers zur Konferenz: Rethinking Music: A Briefing Book. Bei Livestream.com finden sich weitere Videos der Konferenz.

flattr this!

Klickbetrug bei YouTube hat Methode

Dass man bei Dienstleistern Klickabrufe für Videoplattformen kaufen kann, ist kein großes Geheimnis. Trotzdem wird darüber recht wenig berichtet. Markus Hündgen (aka @videopunk) hat für das ZDF-Blog Hyperland mal detaillierter aufgeschrieben, wie das genau funktioniert und wie günstig das ist: Klickbetrug bei YouTube hat Methode.

flattr this!

Reposted bycliffordmondkroeteastridkittentechfo

February 14 2011

Amanda Palmer: The Portrait of the Self-Published Artist

Für Radio Berkman Folge 173 hat David Weinberger u.a. die Künstlerin Amanda Palmer über ihre Selbstvermarktungsstrategien interviewt: The Portrait of the Self-Published Artist (Rethinking Music II).

Big music publishers may be worried about declining CD sales and the inability of digital purchases to make up the difference. But independent artists have continued to create, innovate, connect with fans, and even make a pretty decent living on their own, without big budget promotions — or even physical copies of their albums in stores. For today’s show we were lucky to be joined by two amazing artists:

Amanda Palmer sat down with David Weinberger to talk about her latest self-release, Amanda Palmer Goes Down Under, and her mission to redefine what success as a musician means. And Donald Glover chatted with us about the wonder of his quintuple threat career — star of NBC’s Community, writer, standup comic, remix artist, and rapper — his most recent release, and how he makes a living making music that is free as in beer, and free as in speech.

Hier ist die MP3 dazu.

January 06 2011

Neue Features bei flattr

Den Jahreswechsel hat das flattr-Team genutzt, um ein paar neue Features vorzustellen:

Spenden: Auf der Profilseite jedes Flattr-Users kann man jetzt einen Betrag ab 2€ spenden. Dieses Geld geht nicht von dem monatlich für flattr vorgesehenen Betrag ab, sondern wird separat aus dem Guthaben bezahlt (üblicherweise lädt man ja sein Konto mit einen Betrag für mehrere Monate auf). Das wird wohl vor allem Wikileaks etwas bringen – und so im Umkehrschluss auch flattr, denn bisher hat sich das System fast nur in Deutschland etabliert, ist aber einer der wenigen verbliebenen Wege, an Wikileaks zu spenden. Eine gute Alternative zum Paypal-Spendebutton ist es aber nicht, weil für flattr erstens Paypal- oder Moneybookers-Gebühren zum Aufladen entstehen, und dann noch einmal 10% Update: 0,20€ Festpreis (statt der sonst üblichen 10%, danke Tim!) von flattr einbehalten werden. Wann die 10%, wie von Peter im Podcast mit Netzpolitik angekündigt gesenkt werden, steht noch nicht fest.

Offline-flattr: Das Feature hatte Peter Sunde schon bei der a2n angekündigt: Auch offline-Erzeugnisse wie ein Bild, eine Örtlichkeit, oder eben alles, an das man einen QR-Code kleben kann, können jetzt geflattrt werden: Man muss nur das “Thing” in flattr erstellen, und den dazugehörigen QR-Code ausgedruckt aushängen. Geflattrt wird dann bequem per Smartphone. Ich bin mal gespannt, ob sich vielleicht ein paar Streetartists trauen, einen flattr-Button neben ihre Werke zu kleben.

Ansonsten gibt es noch ein paar kleinere Features, die die einfachere Auswertung der Einnahmen, und flattr als soziale Plattform betreffen: So werden zum Beispiel “ähnliche” Artikel empfohlen – ein Standardfeature sozialer Netzwerke, ob nun nützlich oder nicht. Positiver Nebeneffekt: Dieses Ähnlichkeits-Feature funktioniert auf Basis von Tags, und ermutigt deren Gebrauch, was grundsätzlich nichts schlechtes ist.

July 30 2010

NPP095: Peter Sunde über Flattr

Wir hatten heute Peter Sunde von Flattr zu Besuch im Büro und haben einen Netzpolitik-Podcast aufgezeichnet. Im Vorfeld hatten wir über Twitter gefragt, welche Fragen wir noch stellen sollten. Dabei sind eine Menge Fragen eingegangen, die wir im Interview auch genutzt haben. In dem Gespräch geht es nur um Flattr, was die Idee ist, wie die Firma entstand und wie Flattr heute genutzt wird. Die Idee von Flattr entstand schon vor einigen Jahren. Peter Sunde bastelte bereits um 2005 ein System, was im vergangenen Jahr als Basis von flattr.com genutzt wurde, aber letztendlich wurde das System in den vergangenen Monaten vollkommen neu programmiert.

Im Moment gibt es rund 25.000 Nutzer in der Closed-beta. Eine offene Beta-Version war ursprünglich für Juni geplant, aber Peter sieht jetzt realistisch eher “Ende des Sommers” an. Die meisten Nutzer kommen aus Deutschland. Warum das so ist, kann man im Moment nur spekulieren, was wir dann auch tun. Sicherlich spielt es eine Rolle, dass viele bekannte Blogs früh eingestiegen sind und ersten Zeitungen wie freitag.de und taz.de selbstständig ohne Rückfrage bei Flattr den Dienst einsetzen.

In dem Gespräch unterhalten wir uns auch darüber, welche Daten Flattr erhebt und speichert (Nicht viele), wie die oft vorgebrachten Datenschutz-Bedenken bei der Weiterentwicklung berücksichtigt werden und was mit unseren Daten passiert, wenn Flattr mal weiterverkauft wird. Und welche Payment-Systeme noch geplant sind. Banküberweisungen sind zumindest eingeplant. Den Grund für 10% Transaktionskosten bei einer Flattr-Nutzung erklärt Peter auch: Das sei vor allem psychologischen Gründen geschuldet. Von 10% könnte man einfacher runtergehen als mit wenig zu starten und die Kosten später erhöhen zu müssen. Eine Herabsetzung sei geplant, ein konkretes Datum wollte Peter aber leider nicht nennen.

Interessante News: Die Hälfte der Ausgaben bei Flattr wurden bisher in Rechtsanwälte gesteckt, um die unterschiedlichen Rechtssysteme berücksichtigen. Im Moment beschäftigt Flattr sechs Vollzeit-Kräfte in Malmö (Schweden), dort würde man auch sofort weitere zehn PHP-Programmierer einstellen.

Dies und noch viel mehr gibt es in 45 Minuten Netzpolitik-Podcast Folge 095 und das Gespräch liegt als MP3 und OGG auf dem Server.

Reposted bymondkroete mondkroete

July 24 2010

Angst AG: Wer mit der Angst der Menschen Profit macht

Das Handelsblatt hat ausführlich über die “Suche nach der Sicherheit – Wer mit der Angst der Menschen Profit macht” berichtet. Das ist lesenswert. In dem Artikel geht es von der Vogelgrippe über die Privatisierung der (US-)Militärs bis zu den erhöhten Sicherheitsvorkehrungen auf deutschen Flughäfen.

Der Terror hat die Menschen ängstlicher gemacht. Sie verlangen nach mehr Sicherheit – beim Reisen, beim Essen, beim Geldanlegen. Für die Bevölkerung birgt die Angst nur Negatives – doch für den Markt wird sie zum neuen Milliardengeschäft.

July 13 2010

Flattr in den Tagesthemen

Die Tagesthemen haben gestern Abend über die Zeitungs-Krise in Deutschland berichtet und dabei prominent Flattr als Alternative zu Paid-Content am Beispiel der Taz vorgestellt. Das gibt es komplett in der ARD-Mediathek oder als Ausschnitt des thematischen Beitrages auch auf Youtube:

February 28 2010

Geschäftsmodell Abmahnung

Johannes Boie hat sich für die Süddeutsche Zeitung mal das “Geschäftsmodell Abmahnung” angeschaut.

Die Jagd auf Raubkopierer ist nicht nur Selbstschutz, sondern auch ein einträgliches Geschäftsmodell. Einblicke in die Welt der Abmahnindustrie, in der auch ein bekannter Rapper mitmischt.

December 01 2009

Arianna Huffington über Journalism 2009

Arianna Huffington hat über “Journalism 2009: Desperate Metaphors, Desperate Revenue Models, And The Desperate Need For Better Journalism” geschrieben:

I was recently on a panel in Monaco with Mathias Döpfner, CEO of the German publisher Axel Springer. He decided to play a confusing metaphor game by comparing news content to beer. “If it’s your business decision to offer beer cans for free, fine,” he said. “But don’t take our beer and offer it for free.” This struck me as a really bizarre metaphor. Information is hardly the same thing as a product that can only be consumed once by a single person. If you consume a news story, you might be one of millions. If you consume a beer, no one else can consume it. So it’s a false metaphor. And if you start from a false premise, you will inevitably be led to a false conclusion. Or, to put it another way, if you chug-a-lug too many of old media’s metaphoric beers, you will end up staggering down the street of illogical thinking and banging into the lamp post of wrong revenue models.

Reposted by02mydafsoup-01krekkurfin

Die wirtschaftlichen Hintergründe des Zeitungssterben

In der aktuellen Zeit steht ein ausführlicher Artikel zu den wirtschaftlichen Hintergründen des Zeitungssterben in Deutschland: Deutschland, entblättert. Wie man sich das vorstellen kann, ist nicht unbedingt das Internet Schuld daran. Sondern eher Controlling-Massnahmen und Rendite-Erwartungen, die über dem Durchschnitt liegen.

Ein unsichtbares Band ist gerissen, in Anklam, Stuttgart, München. Die deutschen Verleger hatten es über Jahrzehnte verstanden, Unternehmer zu sein und gleichzeitig gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Über Jahrzehnte vertraute man seinem Produkt, auch in Durststrecken. Als die ZEIT Ende der Neunziger vier Jahre lang Verluste machte, reagierte man mit Geduld, nicht mit Sparmaßnahmen. Springer wartete 60 Jahre lang darauf, dass die Welt rentabel würde. Heute zählen in vielen Verlagen nur die nächsten Quartalszahlen.

November 25 2009

Warum die Verleger zum Internet einfach schweigen sollten

1. Verglichen mit den meisten Wirtschaftszweigen geht es den Medienhäusern in der sog. Wirtschaftskrise gut – nicht zuletzt Springer, die besonders laut tönen – 13% Rendite lt. 3. Quartalsbericht sind kein Grund zum Weinen. Auf diesem Niveau zu jammern, ist eher unverschämt.

2. Es gibt für Internetnutzer keinen Grund, eine Zeitung zu kaufen, die zu 2/3 ungelesen im Müll landet. Das Internet befördert Selektion, wie auch schon die Musikindustrie erfahren musste. Das muss man als Gesamtwerkproduzent nicht hübsch finden, aber akzeptieren (und sich überlegen, wie man die Leser für weitere Inhalte bei sich begeistern kann).

3. Die Entwicklung kommt nicht überraschend und dass die Verleger bis heute kein Modell gefunden haben, wie sich ihre Veröffentlichungen (ich spreche bewusst nicht von Journalismus, das ist ein Großteil ihrer Erzeugnisse nicht) online rentieren können, haben sie sich zum Großteil selbst zuzuschreiben, denn:

4. Die Gesamtreichweiten der in IVW und AGOF verbündeten Medienangebote sind irrational groß. Dass bis heute mit Onlinewerbung wenig Geld verdient werden kann, wenn man nicht selbst der Dienstleister ist, liegt auch an selbstverschuldeten, schlechten Kriterien: so wie die Radiosender sich  und ihren Werbekunden mit der MA regelmäßig fröhliche Zahlen melden (79,8 Prozent der Deutschen hören angeblich täglich Radio, und das im Schnitt um die drei Stunden lang…), so vermiesen es sich die Onlinehäuser selbst.

Wer hat das sinnfreie Format der PageImpression-produzierenden Klickstrecken zu verantworten? Nicht die Nutzer. Sondern die beharrlichen und Nicht-koordinationswilligen Medienhäuser und ihre angeschlossenen Vermarkter, die IVW und AGOF betreiben.

5. Die Verleger beweisen ihre Internetkompetenz regelmäßig neu: immer wieder jammerten sie über GoogleNews (nicht über Google). In diesem Jahr ebbte das Gejaule plötzlich ab: vielleicht hatten sie mal ihre Mitarbeiter gefragt, woher die Nutzer tatsächlich kommen. GoogleNews ist als Trafficverteiler fast bedeutungslos.

6. Im klassischen Printjournalismus wurden 2008 28,6 Prozent für Herstellung, 24,3 Prozent für Redaktion, 24,7 Prozent für Vertrieb, 15,7 Prozent für Anzeigen und 7,8 Prozent für Verwaltung aufgewendet (Quelle: BDZV). Einnahmeseitig standen dem 45,2 Prozent aus Anzeigen, 8,6 Prozent aus Fremdbeilagen und 46,2 Prozent aus dem Vertrieb gegenüber. Entfallen also die 46 Prozent Einnahmen aus dem Vertrieb, stehen dem Einsparungen in Höhe von 28,6 Prozent Herstellung und 24,7 im Vertrieb (- Summe x für Onlinevertrieb) gegenüber. Das klingt nicht unmöglich zu wuppen, werte Herren!

7. Wenn dem Onlinejournalismus etwas fehlt, ist es guter, anständig bezahlter Journalismus. Die Verleger jammern über zuwenig Beachtung ihrer Angebote und zuviel Rip-Offs, bezahlen zugleich ihren Onlineangestellten vergleichsweise Peanuts. Das ist scheinheilig.

November 14 2009

Verdienen Künstler mehr in einer Tauschbörsen-Welt?

In Grossbritanien gibt es eine große Debatte rund um die geplanten Internetsperrungen bei Urheberrechtsverstössen. Dabei wird gerne argumentiert, dass die Künstler weniger verdienen würden und das Internet Schuld sei. Aber stimmt das auch? Die Times hat mal verschiedene Zahlen zusammen gerechnet und dabei sind interessante Graphen wie dieser rausgekommen.

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Kurzfassung: Die Einnahmen aus CD-Verkäufen sind gesunken. Die Gesamt-Einnahmen sind aber gegenüber 2004 gestiegen. Interessante Gedanken und Berechnungen. Die Times kommentiert das auch nur mit den Worten: This is the graph the record industry doesn’t want you to see.

Reposted byfreidenkercygenb0ckcliffordzenedikttomashmondkroetedeinneuerfreunddeinneuerfreund

November 09 2009

Creative Commons im Deutschlandradio

Gleich zweimal hat das Deutschlandradio in der vergangenen Woche über Creative Commons berichtet. Hier sind die beiden Beiträge:

Wie Creative Commons die Vermarktung von Musik verändert (MP3)

Der Jurist und Betreiber des netlabels id.eology, Volker Tripp, ist schon mehrfach in Breitband zu Gast gewesen – zuletzt bei der Sendung vom netaudiofestival in Berlin. Am vergangenen Montag war er zu Gast im Radiofeuilleton und netzmusik-Redakteur Martin Risel hat mit ihm darüber gesprochen, wie sich die Vermarktung von Musik durch Creative Commons verändert hat. Hier gibts das audio dazu:

Ohne Geld aus Überzeugung (MP3)

In der Musik hat uns die Frage schon häufig beschäftigt: Wie verdienen die Musiker mit CC-Musik ihr Geld? Und wir nehmen zur Kenntnis: die einen verdienen tatsächlich mit Merchandizing-Artikeln und Konzerten, die anderen glauben an eine Kultur des Gebens und wollen damit gar nichts verdienen. Ob das, was für die Musik gilt sich auch auf den Film übertragen lässt, werden wir in dieser Woche von John Weitzmann, dem juristischen Kopf von Creative Commons in Deutschland, erfahren. Anlässlich des digitalfilmcamps, einer Mikrokonferenz für open source- und creative commons geprägte Projekte der Filmschaffenden, soll diskutiert werden, wie neue Geschäftsmodelle für die CC-Filmbranche im online-Zeitalter aussehen könnten.

Download audio file (drk_20091102_1409_e0ec2a14.mp3)
Download audio file (drk_20091107_1415_1195f22d.mp3)
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