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April 27 2010

5 vor 12 (x3): Lex Google, Papst, Krisen & Kritik

Laut NDR Online fordert die Stadt Hamburg ein Gesetz gegen das flächendeckende Filmen ganzer Straßenzüge durch private Firmen wie Google. Warum das vielleicht keine so gute Idee ist, kann man bei Thomas Wiegold und Enno Park nachlesen.

# Street View: Hamburg plant Gesetz gegen Googles Datenhunger(NDR)
# Wir nennen es Datenschutz (Thomas Wiegold)
# Hamburg plant Anti-Streetview-Gesetz (Enno Park)

Ein anderes Gesetz, über das bereits freudig debattiert wurde, soll es noch gar nicht geben: Das “Löschgesetz” gegen Kinderpornographie im Internet, das das derzeit nicht in einer bestimmten Weise nicht angewendete “Zugangserschwerungsgesetz” ersetzen sollte. Zumindest liege dieses neue Löschgesetz noch gar nicht vor, wie ein Sprecher des Justizministeriums die Meldungen vom Wochenende dementierte. Soso.

# Löschgesetz: Justziministerium dementiert neuen Gesetzentwurf (Legal Tribune)
# Facebook: Bringe alle deine Freunde zu uns (Friederike Haupt)

Im Grunden wussten wir es ja schon immer: Das Internet ist schuld! Und das sicher nicht nur an der Medienkrise und der “Verschmutzung des Geistes”!

# Medienverbände: Medienkrise schuld des Internets (Henry Steinhau)
# Papst: Das Internet führt zur “Verschmutzung des Geistes” (Golem)

Thema Netzneutralität: Ein Plädoyer für die Vorteile von Bandbreitenmanagement inkl. DPI hält Dr. Frederic Ufer vom Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten auf dem Branchenportal Portel.de. Dabei bleiben netzpolitische Argumente zwar weitgehend aussen vor, dafür ist es aber beispielhaft für die ökonomische Perspektive der TK-Dienstleister.

# VATM: “Netzneutralität zerstört auf Dauer die Netzstabilität” (Portel.de)

Die “iPad-Kritik-Kritik” “Two Kinds of Generativity” von Kevin Kelly empfiehlt Katrin Passig allen “Miriam Meckel-Gutfindern”: Technik ist, was man daraus macht. Technik für die Massen:

Almost every technology follows this lifecycle, starting out with fantastic hackability at first and maturing into dependability. Many of the qualities that early adopters love — the way it can be modified, tweaked, owned, and directed into all manner of directions — and its unlimited potential — are also the same reasons why many others shy from trying to use it.

Warum eine “fantastische Hackability” und leichte Bedienbarkeit ein Widerspruch sein müssen, erklärt Kelly leider nicht. Aus Apples Sicht mag die Konzentration auf Appliances (geschlossene Systeme) nachvollzierbar sein, aber muss man die Bastelcommunity deshalb gleich aktiv sabotieren (wie es zum Beispiel beim iPod der Fall ist)?

# Two Kinds of Generativity (Kevin Kelly)
# Think twice. 9 Thesen für eine andere Innovationspolitik. (Nikolaus Huss)

Ok, nun aber zu den guten Nachrichten. 1065 Spender haben innerhalb einer Woche dafür gesorgt, dass ein drohender Rechtsstreit mit der Axel Springer AG für die BILDblog-Macher nicht gleich existenzbedrohend wird. Dank 17.345,36 Euro bleibt sogar ein Polster für eventuelle weitere juristische Auseinandersetzungen.

# BILDblog bedankt sich: 17.345,36 Euro in einer Woche gespendet! (BILDblog)

Und wer immer schon wissen wollte, wovon Sascha Lobo lebt wie man ein erfolgreicher Vermarkter wird, wird anhand folgender Tipps reich und glücklich. Mindestens!

# “Wege aus der Krise”. Heute: der Profi-Werbetexter (via Mario Sixtus)
# Mehr davon? Ein Popcorn-Abend mit Wolfgang Rademacher (Markus Hündgen)
# PR-Generator: Moderne Pressetexte in 60 Sekunden (via Stefan Keuchel)

Hee, nur Spaß! Warum letztendlich doch nicht jeder gescheiterte Handy-Verkäufer in einem Wochenendkurs ein erfolgreicher Social-Media-Berater werden kann, erfährt man bei Thilo Specht:

# In 5 Jahren spricht niemand mehr über Social Media, sondern über Fachkräftemangel (Thilo Specht)

April 21 2010

6 vor 12 (+3)

Für das Zitat des Tages möchte ich mich bei Barbara Kisseler (SPD) bedanken. In einer Anhörung zur Novelle des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags erklärte die Chefin der Berliner Senatskanzlei, dass die geplante Neufassung “zu viele Schwachstellen” habe. Nun, soweit sind wir uns einig.

Allerdings, so Kisseler, sei auch ein “nicht ganz geglückter Vertrag” besser als keiner. Schließlich dürfe die Politik nicht “auf das nächste Winnenden” warten. Sie meint das vermutlich ernst.

Und dann hätte ich evtl. noch ein paar Leseempfehlungen für die Nacht (oder zum Frühstück):

# Mitmachen: Petition zur Offenlegung der ACTA-Verhandlungen (Bundestag)
# Anschauen: Aufzeichnung “Wem gehört mein Profil” (taz-Gespräch vom 13.04.)
# Entwicklerkonferenz: Facebook übernimmt das Netz (Netzwertig)
# Miriam Meckel: “iPad als guided tour/Neckermann-Pauschalreise durch’s Web” (#rp10)
# Steve Jobs: “Folks who want porn can buy an Android phone” (Techcrunch)
# US government finally admits most piracy estimates are bogus (Arstechnica)

# Offener Brief der Cyberkriminellen Europas an Cecilia Malmström (Dunkle Serverecke)
# Technikskepsis: Richter darf Computerarbeit ablehnen (FAZ)

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