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November 18 2013

NSA heißt für die Deutschen: Nikolaus sieht alles

Der Kabarettist Volker Pispers hat in der WDR-Sendung Mitternachtsspitzen “Das Verrückte an der NSA” kommentiert: “NSA heißt für die Deutschen: Nikolaus sieht alles”.

Wir wollen netzpolitik.org weiter ausbauen. Dafür brauchen wir finanzielle Unterstützung. Investiere in digitale Bürgerrechte.

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April 07 2013

WDR-Computernacht zum zeitsouveränen Nachschauen

Die vier Stunden WDR-Computernacht von Freitag Nacht können wegen ungeklärter Rechte nicht in der Mediathek gezeigt werden, aber trotzdem ist die Sendung im Netz zu sehen:


Hier ist ein Torrent.

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April 05 2013

WDR feiert 50 Jahre TV-Berichterstattung über IT mit der Computer-Nacht

Der WDR Computerclub mit Wolfgang und Wolfgang war lange Zeit die einzige Sendung über Digitalthemen im deutschen Fernsehen. Zwischen 1981 und 2003 wurden rund 400 Folgen auf einigen dritten Programmen ausgestrahlt. Der WDR feiert SamstagFreitag Nacht mit der WDR-Computernacht ein Revival und zeigt vier Stunden lang alte Archivberichte und zeigt, wie sich Computertechnologie entwickelt hat und dass vielleicht nicht alle Vorhersagen auch eingetreten sind.

Der WDR hat dazu viele beeindruckende Archivschätze gehoben: Filmdokumente aus den 50er, 60er und 70er Jahren, Ausschnitte aus spannenden Dokumentationen, Berichten und originellen Kurzbeiträgen, und natürlich Kultszenen aus den 22 Jahren des beliebten WDR Computerclubs. Diese 50 Jahre WDR-TV-Geschichte spiegeln eindringlich auch den Zeitgeist der jeweiligen Epoche wider. So erlebt der Zuschauer hautnah mit, wie die Menschen zu Beginn des Computerzeitalters den Vormarsch der “Elektronengehirne” erlebt haben.

Christian Stöcker hat für Spiegel-Online die vier Stunden bereits angeschaut: WDR-Computernacht: Cybersex und Kabelschränke.

Funfact: Der WDR strahlt die Sendung nur im Fernsehen aus, weil man für viele Archivberichte keine Rechte für eine Internet- / Mediathekenausstrahlung besitzt.

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July 27 2012

Abkürzungsorgie bei WDR.de: ACTA, CETA, IPRED

Insa Moog vom WDR hat mich zum Thema potentielle ACTA-Nachfolger CETA oder IPRED interviewt und am Ende auch nach meinen Vorschlägen für ein zeitgemäßes Urheberrecht gefragt:

WDR.de: Was schlagen Sie vor, um das Urheberrecht zeitgemäß zu gestalten?

Dobusch: Ich bin ein Fan eines Urheberrechts, das als Investitionsschutz seinen Zweck erfüllt. Gleichzeitig sollte das Urheberrecht im normalen Internetalltag keine große Rolle spielen. Deshalb ist es an der Zeit, seinen Schrankenkatalog aufzuweichen, damit zum Beispiel nicht schon beim Teilen von Handy-Videos auf Blogs regelmäßig Urheberrechte verletzt werden. Mein Vorschlag wäre, ein Moratorium über die Verhandlungen von internationalen Abkommen über geistiges Eigentum zu verhängen. Also nicht weiter Klauseln verhandeln und stattdessen die europäische Reformdebatte zu führen.

Abkürzungen, die am Rande auch noch Thema waren, es aber nicht mehr in den Interviewtext geschafft haben: Folgen von ITU & ITR für Netzneutralität sowie Überwachung durch INDECT.

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March 06 2012

Dank ACTA: Mehr freie Inhalte in der ARD!

Dieter Nuhr hat gestern was Tolles gemacht: Er hat seinen Zuschauern erlaubt, einen von ihren Gebührengeldern bezahlten Text weiterzuverbreiten – und nicht nur denen, sondern auch den “Piraten” (was Sinn macht, denn der durchschnittliche ARD-Satiregipfel-Zuschauer hat vermutlich ein eher passives Mediennutzungsverhalten). Das Ganze kann man sich jetzt noch ein paar Tage in der Mediathek anschauen (ab 22:30), dann wird es “depubliziert”. Wer dem Nuhr den Gefallen tun will, das weiterzuverbreiten, muss also schnell sein.

Prinzipiell ist diese Inhaltebefreiung natürlich gut, allerdings fällt der größte Teil dessen, was er da erzählt hat, unter die Formel “Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten”. Es ging irgendwie um “dieses Gesetz ACTA”, und man muss leider sagen, dass die Presseerklärung der Content Allianz zu diesem Thema die besseren Gags enthielt, bei ähnlichem Inhalt. Deswegen hier nur der interessante Teil des Auftritts:

[...] im Internet gibt man sowieso besser keine Widerworte, sonst bricht im Internet ein sogenannter Shitstorm los, dann können Sie Ihre Internetseite, ihre Facebookseite, ihre Mailadresse vergessen, da werden Sie plattgemacht, nicht. Das ist die geistige Freiheit im Internet, dass man zwar frei ist – aber in dieser Freiheit sagt man besser nix Falsches. Wobei ich das locker sehe, liebe Piraten, liebe Freunde des Filesharing. Ihr könnt diesen Text einfach nehmen, nachspielen, weiterverbreiten. Ich bin der Urheber. Ich bin einverstanden. Bin ja ein freiheitsliebender Mensch.


Ob letzteres auch auf die Kameramänner, die Beleuchter und den Regisseur zutrifft, weiß man leider nicht, deswegen wohl die Einschränkung auf den “Text” – wobei interessant wäre zu wissen, welche exklusiven Verwertungsrechte Nuhrs Arbeitgeber an dem hat und ob er den wirklich einfach so freigeben kann. Ansonsten wären weitere, gerne auch längerfristige und ernstgemeinte Bekenntnisse zu freien Lizenzen aus den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten natürlich sehr zu begrüßen, wie man sie beispielsweise bei extra3 und Zapp (beide NDR) findet. Der WDR-Satiriker Nuhr kann ja mal seine Chefin fragen.

Abgesehen davon erstmal danke für das Engagement des Einzelnen, man nimmt ja was man kriegen kann.

Danke an Sven G. für den Hinweis auf den Beitrag.

January 20 2012

WDR beantwortet offenen Brief zu Depublikationspflicht und CC

Im Dezember hatte Blogger Peter Piksa sich per offenem Brief an den WDR gewandt. Ihm (wie vielen anderen) leuchtet nicht ein, warum öffentlich-rechtliche Medieninhalte – wenn sie schon vom jeweligen Sender selbst wieder depubliziert werden müssen – nicht vorher unter CC-Lizenzen gestellt werden. Das würde es den Hörern/Zuschauern gestatten, die Sendungen ihrerseits zu verbreiten und dadurch länger verfügbar zu halten, ohne dass die Depublikationspflicht verletzt werden würde. Inzwischen hat der WDR recht ausführlich geantwortet und man sieht der Antwort an, dass man sich dort mit dem Thema schwertut.

Grundaussage der Antwort ist, dass der WDR nur schwer die für eine CC-Lizenzierung erforderlichen Rechte einholen könne, weil CC-Lizenzen immer auch das Recht zur Bearbeitung mit umfassen würden. Das stimmt so nicht. Zwar können Bearbeitungen tatsächlich das Urheberpersönlichkeitsrecht beeinträchtigen und auch die Persönlichkeitsrechte von gefilmten/aufgezeichneten Personen können dann betroffen sein. Aber gerade dafür gibt es die CC-Lizenzvarianten mit “ND” für “no derivatives”, also die BY-ND und BY-NC-ND. Sie erlauben (nur) genau das, was Peter Piksa einfordert, nämlich die öffentliche Verbreitung durch jede/n.

Man kann sicherlich darüber streiten, ob die ND-Lizenzen noch eine “Freigabe” im eigentlichen Sinne sind, ein Mittel zur Behebung von “Depublikationsschäden” wären sie allemal. Den Hinweis auf die CC-lizenzierten Formate des NDR beantwortet der WDR damit, dass dort bewusst auf eine Freigabe hin in besonderer Weise produziert werde. Das aber heißt nur, dass eine CC-ND-Lizenzierung auf eigenes Material der jeweiligen Rundfunkanstalt beschränkt werden müsste. Damit dürfte noch immer der allergrößte Teil des Contents erfasst sein.* Und dass es gar nicht so schwer ist, beim Online-Stellen “unfreies” Material rauszunehmen aus den Beiträgen, beweist Deutschlandradio Kultur mit seiner Sendung Breitband jede Woche.

*Anm./Update: Der Genauigkeit halber muss allerdings anerkannt werden, dass sich Hörfunk und Fernsehen hier deutlich unterscheiden. Bei Fernsehbeiträgen ist es wesentlich schwieriger, ohne Fremdmaterial zu produzieren oder es nachträglich zwecks Freigabe herauszunehmen.

(Crossposting von creativecommons.de)

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October 21 2010

Mediatheken durchsuchen und mitnehmen!

Ich frage mich gerade, warum wir noch nicht auf das schnuckelige kleine Programm “Mediathek” verwiesen haben. Nein, daran, dass es “Mediathek” nur für Mac OS gibt, kann es nicht liegen. Schließlich wurde selbst der Chef kürzlich mit einem MacBook gesehen.

Wo war ich? Achso, ja. Ich wollte auf “Mediathek” hinweisen, eine schnuckelige kleine Software für den Mac, die nicht nur die Mediatheken von ARD, ZDF, 3sat, NDR, SWR, WDR, ARTE und SF nach Sendungen durchsuchen kann, sondern diese auf Knopfdruck gleich auch herunterlädt. Das ist so praktisch und einfach, wie es sich anhört. Ich habe es gerade selber ausprobiert und mir die ZDF-Dokumentation “Missbrauch per Mausklick” heruntergeladen:

PS: Hinweise auf vergleiche Programme für Windows, Linux und Co bitte in die Kommentare. Danke! Von Hacks für Simatic Step 7 bitte ich abzusehen, das gab beim letzten Mal schlechte Presse.

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April 26 2010

Liveblog, 20:15 Uhr: TV-Duell Rüttgers (CDU) vs. Kraft (SPD)

Nicht direkt Netzpolitik, aber zumindest Netz und Politik: Wer heute Abend das TV-Duell zwischen NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) und SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft (SPD) am Rechner verfolgen will, kann ja mal bei Jens Matheuszik im Pottblog vorbeischauen. Dort gibt es parallel zum Duell ein Live-Blogging zum Mitmachen:

Das TV-Duell wird im WDR-Fernsehen am Montag (26. April 2010) ab 20:15 Uhr ausgestrahlt. Auf die Frage ob ein Live-Blogging zum TV-Duell zwischen Hannelore Kraft und Jürgen Rüttgers gewünscht sei, hat sich bis dato eine deutliche Mehrheit dafür ausgesprochen. Nach dem ein erster Live-Test erfolgreich geklappt hat, versuche ich das ganze am Montag auch durchzuführen.

Die Grünen in NRW planen ebenfalls ein Live-Blogging. Allerdings nicht zum Mitmachen, sondern nur zum Mitlesen. Mitlesen wird man neben einem Echtzeit-Transkript die Kommentare der grünen Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann können. Und zwar hier. Oder via Twitter.

Das TV-Duell ganz ohne Netzkommentare wird man sich wohl ab 20:15 Uhr als Livestream in der ARD-Mediathek anschauen können. Aber das wäre ja langweilig.

April 21 2010

WDR5: Über Internetrebellen und Onlineaktivisten

WDR5 hat heute über “Vorkämpfer eines neuen politischen Bewusstseins? Über Internetrebellen und Onlineaktivisten” berichtet:

Virtuelle Lebenswelten sind ihnen so geläufig wie reale. Sie plaudern in Chatrooms, simsen sich die Finger wund und sind mit ihrem iPhone täglich bei Netzwerken wie Twitter oder Facebook eingeloggt. Die zumeist jungen “digital natives”, die “digitalen Ureinwohner” Deutschlands, galten lange als politisch völlig desinteressiert. Doch das hat sich gründlich geändert, seitdem die Staatsmacht Projekte wie Online-Durchsuchung, Vorratsdatenspeicherung und Internetsperren auf die Tagesordnung setzte. Entsteht eine neue Bewegung jenseits der vermeintlichen Politik- und Parteienverdrossenheit? Dorothea Jung über die neuen Internetrebellen.

Hier ist die MP3.

Reposted byreturn13legba7MeinSueppchen

March 10 2010

Nackt aber sicher? Wie viel Sicherheit verträgt die Demokratie?

Auf die Quarks & Co Sendung über “Nackt aber sicher? Wie viel Sicherheit verträgt die Demokratie?” hatten wir schon hingewiesen. Davon gibt es jetzt Videos auf der Webseite und eine 96 MB große MP4 der kompletten Sendung.

Bringen immer neue Scanner tatsächlich mehr Sicherheit? Oder geben wir die Freiheit auf, die wir eigentlich schützen wollen? Als Gäste im Quarks & Co-Studio: der Psychologe Thomas Kliche. Er erklärt warum die Angst unser Verhalten bestimmt. Und der Soziologe Andrej Holm. Er wurde als Terrorist verhaftet, bis der Bundesgerichtshof den Haftbefehl aufhob.

[Danke an Nils]

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March 08 2010

Nackt aber sicher? Wie viel Sicherheit verträgt die Demokratie?

Quarks & Co berichtet am Dienstag Abend im WDR-Fernsehen über “Nackt aber sicher? Wie viel Sicherheit verträgt die Demokratie?

Bringen immer neue Scanner tatsächlich mehr Sicherheit? Oder geben wir die Freiheit auf, die wir eigentlich schützen wollen? Als Gäste im Quarks & Co-Studio: der Psychologe Thomas Kliche. Er erklärt warum die Angst unser Verhalten bestimmt. Und der Soziologe Andrej Holm. Er wurde als Terrorist verhaftet, bis der Bundesgerichtshof den Haftbefehl aufhob.

Die Sendung gibts wohl anschließend im Podcast.

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