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August 09 2013

Zehn Kommentare zur State-of-the-Net nach den NSA-Enthüllungen: Ist das Internet noch zu retten?

Die Zeit hat zehn Internet-Celebtities über die Zukunft des Internets nach Snowden befragt: Ist das Internet noch zu retten?

Der NSA-Skandal hat das Freiheitsversprechen des Internets gebrochen. Was denken heute die Pioniere und Theoretiker des Internets über die enthüllten Überwachungsorgien? Kann das Netz seine utopische Kraft wiedergewinnen?

Und das sind die Kommentatoren (und die Kommentatorin):

  • Evgeny Morozov: Keine Frage des Internets
  • Jaron Lanier: Information kostet
  • Anke Domscheit-Berg: Gegen die Monopole
  • Viktor Mayer-Schönberger: Die dritte Internetphase
  • Jeff Jarvis: Das Netz muss offen bleiben
  • Markus Beckedahl: Rettet die Grundrechte
  • Florian Rötzer: Ohne Lebenselixier
  • Geert Lovink: Das Prinzip Hoffnung
  • Nathan Jurgenson: Keine digitale Lösung
  • Daniel Suarez: Baut neue Sraßen

    Wir wollen netzpolitik.org weiter ausbauen. Dafür brauchen wir finanzielle Unterstützung. Investiere in digitale Bürgerrechte.

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    February 16 2012

    NDR: ACTA, das Netz und die Urheber

    NDR-Zapp hat gestern in einem Bericht von Daniel Bröckerhoff über “ACTA, das Netz und die Urheber” berichtet, wo ich auch zu Wort komme als Kontrast zur GVU.

    Bevor Beschwerden aufkommen: Ein Zitat ist leicht aus dem Zusammenhang gerissen, wo ich auf die Überwachung des Echtzeitverkehrs auf Urheberrechtsverletzungen eingehe. Das ist keine direkte Folge aus ACTA, aber eine mögliche durch den ACTA-Punkt, dass Nationalstaaten eine Privatisierung der Rechtsdurchsetzung durch eine Kooperation zwischen Rechteinhabern und Providern fördern sollen. Übrigens ist das Beispiel nicht aus der Luft gegriffen: Nicht anderes fordern die Rechteinhaber inklusive GEMA und GVU im Rahmen des Wirtschaftsdialoges zur Förderung einer Kooperation zwischen ihnen und Providern hier in Deutschland.

    July 15 2011

    Rundfunklizenz für Springer? Spende statt Entscheidung

    Und weiter geht’s mit unserer kleinen Medienrechts-Soap.

    Markus schrieb es ja vorhin schon in seinem Update: Christoph Keese spendet für die Verwendung eines von Mario Sixtus fotografierten Portraits 1000 Euro an Creative Commons. Angesichts der Aufmerksamkeit, die Keese für seinen Trollversuch – auch in der Branche – zuteil wurde, muss man da wohl von einer Win-Win-Situation sprechen. Von Kai Diekmann lernen, heißt schließlich siegen lernen.

    Um eine Rundfunklizenz für die Livestreams seines Verlags mag sich der Medienmanager aber auch weiterhin nicht bemühen. Das ginge nicht, wg. der Pressefreiheit: “Zeitungen und journalistische Websites, also gedruckte und elektronische Presse, unterliegen keiner staatlichen Aufsicht.” – so steht’s beim Branchendienst “Werben und Verkaufen”.

    Achja, die Pressefreiheit. Man darf gespannt sein, ob die Landesmedienanstalten, die übrigens schon rein vom Grundsatz “staatsfern” organisiert sind, mittelfristig dieser Ansicht folgen werden. Zur Zeit kann man sich ja mit dem Verweis auf den mehr oder weniger experimentellen Status der Angebote noch vor einer Entscheidung drücken. Im Rundfunkstaatsvertrag jedenfalls sehe ich keine Schutzklauseln für Verleger, die sich auf neues Terrain wagen. Es zwingt sie übrigens auch keiner.

    Disclosure wie gestern. Wobei, nein. Markus ist ja Vertreter von Creative Commons (bzw. “Public-Project Lead von CC-DE”) in Deutschland, das kommt noch hinzu.

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