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October 28 2013

Snowden-Spendenseite online

Wikileaks und der Journalistic Source Protection Defence Fund (JSPDF) haben nun die Seite freesnowden.is gestartet, um Spenden für Snowdens Verteidigung vor Gericht zu sammeln. Der JSPDF ist vor der Fundraising-Kampagne für Snowden, die im August auf FundRazr gestartet wurde, noch nie in Erscheinung getreten. Jedoch liegt der Julian Assange Defence Fund unter gleicher Verwaltung von Derek Rothera & Company LLP.

Was Snowden selbst dazu sagt, ist bisher nicht bekannt. Zu der Arbeit von Wikileaks hat er in der Vergangenheit jedoch erwähnt:

Wikileaks ist eine legitime Möglichkeit, journalistisch an die Öffentlichkeit zu gehen und sie editieren ihre Veröffentlichungen gründlich unter Berücksichtigung des öffentlichen Interesses.

Als Fun Fact am Rande sei darauf hingewiesen, dass auch mit PayPal gespendet werden kann. Irgendjemand Lust zu wetten, wie lange es dauert, bis das gesperrt wird?

Wir wollen netzpolitik.org weiter ausbauen. Dafür brauchen wir finanzielle Unterstützung. Investiere in digitale Bürgerrechte.

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April 18 2013

Investiere in digitale Bürgerrechte: Markus Beckedahl über seine Arbeit und netzpolitik.org

Nachdem ich gestern den Jimmy Wales auf unserem Spenden-Banner spielen durfte, wirbt heute der Gründer selbst. In einem kurzen Video erklärt Markus Beckedahl seine Motivation hinter netzpolitik.org, was das Blog bereits erreicht hat und welche Ausgaben wir mit unserer Spenden-Kampagne finanzieren wollen:

Wir wollen netzpolitik.org weiter ausbauen. Dafür brauchen wir finanzielle Unterstützung, auch um weiterhin einen Full-RSS-Feed anbieten zu können. Investiere in digitale Bürgerrechte.

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December 02 2010

Unschuld in Gefahr: “Miss Charity” und die Spendengeldern

Müsste ich an dieser Stelle noch einmal schreiben, was ich von “Innocence in Danger” und den Methoden des Vereins halten, wäre das wohl eine proaktive Bewerbung um eine Abmahnung Strafanzeige, wie sie die Kollegen von der Berliner Zeitung erhalten haben sollen.

Darauf verzichte ich dankend (Wer mag, kann zur Einstimmung ja noch einmal diesen etwas älteren Text von Stefan Niggemeier lesen. Oder diesen etwas neueren.). Ich will auch nicht noch einmal auf Stephanie zu Guttenbergs verantwortungslose Zockerei bei “Wer wird Millionär” rumreiten …

Gerne verweise ich aber auf die Berichte, die in den letzten Tagen in der Berliner Zeitung, der Frankfurter Rundschau, der Süddeutschen und bei Telepolis erschienen sind. Sie beschäftigen sich mit Frage, wie es bei “Innocence in Danger” mit der Transparenz im Umgang mit Spendengeldern bestellt ist und welche Hilfsprojekte die “kleine Mannschaft” (O-Text IiD-Reaktion, PDF) konkret betreut. Die Ergebnisse der Recherchen sind durchaus aufschlußreich.

# Experte im FR-Interview: „Seriöse Vereine legen ihre Finanzen offen“ (Matthias Thieme, Frankfurter Rundschau, 27.11.2010)
# Spenden: Vorwürfe gegen „Innocence in Danger“ (Matthias Thieme und Katja Tichomirowa, Frankfurter Rundschau, 29.11.2010)
# Fragen an den Hilfsverein (Matthias Thieme, Frankfurter Rundschau, 29.11.2010)

Der Verein “Innocence in Danger” bekommt viele Spenden und kann oder will nicht ansatzweise plausibel erklären, wie dieses Geld verwaltet und ausgegeben wird. Stephanie zu Guttenberg sollte das schleunigst aufklären.

# Undurchsichtige Finanzen, dubiose Methoden (Katja Tichomirowa und Matthias Thieme, Berliner Zeitung, 27.11.2010)
# “Lieber eine transparente Organisation bevorzugen” (Matthias Thieme, Berliner Zeitung, 27.11.2010)
# Fehlende Transparenz (Katja Tichomirowa und Matthias Thieme, Berliner Zeitung, 30.11.2010)
# Wundern über das Schweigen (Matthias Thieme, Berliner Zeitung, 02.12.2010)

Anmerkung: Wer sich wundert, dass die Artikel nicht nur fast wortgleich sind, sondern auch von den gleichen Autoren verfasst wurden: Die “Frankfurter Rundschau” und die “Berliner Zeitung” gehören zur “DuMont-Redaktionsgemeinschaft” und teilen sich als solche redaktionelle Ressourcen und einzelne Artikel.

# Frau zu Guttenberg, die verfolgte Unschuld (Stefan Niggemeier, Bildblog, 29.11.2010)
# Innocence in Danger und deren ungewohntes Schweigen (Bettina “Twister” Winsemann, Telepolis, 01.12.2010)
# Miss Charity meldet sich zu Wort (Thomas Denkler, Süddeutsche Zeitung, 02.12.2010)

Stephanie zu Guttenberg reagiert mit einer Mini-Transparenzinitiative auf kritische Berichte zu ihrem Kinderschutz-Verein “Innocence in Danger”. Wirklich erklärt hat sie wenig.

Interessant ist zudem noch ein anderer Punkt, den Denkler auf der dritten Bildschirmseite seines Artikels herausarbeitet. Ziel von “Innocence in Danger” sei nicht die konkrete Arbeit mit Betroffenen – dort beschränke man sich auf “Ah-hoc-Aktionen” (Das fehlende “öffentlichkeitswirksame” bitte selber denken), – sondern die “Vernetzung und Koordinierung vorhandener Beratungsstrukturen”. Hinzu kommen “Maßnahmen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit durch Schaltung von Plakataktionen sowie durch die Entwicklung und Umsetzung von geeigneten Medienkampagnen”.

Das ist ein schönes Ziel (Bitte nicht abmahnen, es steht nun einmal so in der Satzung …). Insbesondere, weil der, der vernetzt und koordiniert, natürlich immer auch in einer Machtposition gegenüber den – oft kleinen – Initiativen ist, die koordiniert werden sollen (und geradezu chronisch pleite sind).

An dieser Stelle denken wir uns bitte kurz wie “Innocence in Danger”-Geschäftsführerin Julia von Weiler die Augen aufschlägt und “Das ist so gemein!” (vgl. “Tatort Internet”, Folge habe ich mir nicht gemerkt) sagt. Aber hee, nicht alle sind gemein zu “Innocence in Danger”.

Ganz andere Töne schlägt derweil nämlich die Miss Charity Der Engel der missbrauchten Kinder Stephanie zu Guttenberg mit einem Unterstützerstück hilfreich zur Seite eilende FAZ-Autorin Melanie Mühl an:

# “Innocence in Danger”: Man muss nur die richtige Frage stellen (Melanie Mühl, FAZ, 01.12.2010)

Am Ende bleibt von allen Vorwürfen nichts. Ziemlich riskant, in der Adventszeit, in der Spendenvereine mit Neid aufeinander schauen, von „Spendensumpf“ zu reden.

Nun, in der Süddeutschen liest sich das irgendwie anders.

PS: *Räusper* Darf ich in diesem Zusammenhang evtl. auch gleich fragen, wann die “Profiblogger” zurücktreten, die als “Stützen der Gesellschaft” im FAZ.net – nach eigenen Angaben – gutes Geld verdienen? Ach nein, das wäre albern.

Disclosure: Ich “blogge” selber für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, die mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dem FAZ.net unter einem Dach gebündelt ist. Evtl. sollte ich mich da also einfach raushalten (Auch wenn ich mich a) als freier Mitarbeiter natürlich in keinster Weise für den Verlag äussern kann und will und b) hier im Blog ausschließlich meine private Meinung vertrete).

September 15 2010

Lesen, Hören & Spenden: Böll-Debatte und FSA10-Abschlußbericht

Wer noch einmal nachlesen möchte, was er am Wochenende in Berlin erlebt oder verpasst hat, findet im FSA10-Blog den Abschlußbericht zur Großdemonstration “Freiheit statt Angst!”. Die Veranstalter sind trotz der im Vergleich zu den Vorjahren geringeren Teilnehmerzahl zufrieden und können es auch sein. Allerdings gibt es ein Problem:

Leider hat die Demo trotz zahlreicher Einzelspenden ein großes Loch in der Kasse des AK Vorrat gerissen der sich mit einer Ausfallbürgschaft in Höhe von 8.000 Euro beteiligte und nun besonders auf finanzielle Unterstützung angewiesen ist.

Falls also jemand noch ein paar Euro übrig hat, es wäre für eine gute und wichtige Sache.

Ebenfalls online ist inzwischen ein Audiomitschnitt der netzpolitische Soirée (Direktdownload: 63MB) mit Jeff Jarvis, Thilo Weichert, Renate Künast und Konstantin von Notz, die am Vorabend der Demo von der Heinrich Böll Stiftung veranstaltet wurde.

Wer noch einmal genau hinhören möchte …

  • # in welchem Kontext Thilo Weichert Google-Nutzer als “dumm” bezeichnet hat (ab ca. 1h42 und 1h52m30s), oder
  • # warum es bei “Street View” nicht nur um “Panoramafreiheit” und das Recht an am unverpixelten Fremdbesitz, sondern auch um Datenschutz (1h35m) geht,
  • # warum Jens Best, selbsternannter Sprecher der Digitalen Armee Fraktion, zur Konditierung seiner Mitbürger gerne ins Netz stellen würde, wieviel Energie jeder verbraucht (1h37m), oder
  • # warum Renate Künast darüber nachdenkt, den Haushalt der Stadt Berlin durch Lizenzgebühren von Souvenirshops aufzubessern (1h47m vs. 1h55m40s)

…. muss ggf. ein wenig vorspulen.

Reposted by02mydafsoup-01 02mydafsoup-01

June 17 2010

Noch bis Ende Juni spenden für CC Catalyst Grants

Die Fundraisingkampagne von CC zur Finanzierung der “Catalyst Grants” läuft nur noch knappe 2 Wochen. Bisher sind erst etwas mehr als 25.000 $ zusammen gekommen (aktueller Stand immer auf der Hauptseite von CC), das ehrgeizige Ziel sind jedoch 100.000 $. Daraus sollen mit je bis zu 10.000 $ kleinere Projekte, Gruppen und Einzelpersonen unterstützt werden, die sich für freie Kultur, Open Access, Zugang zu Wissen und offene Systeme insgesamt einsetzen. In der Ankündigung liest sich das so:

With the Catalyst Grants program, Creative Commons will seed activities around the globe that support our mission. Our goal is to scale our community’s efforts and support them in becoming self-sustainable. Through a rigorous public review and transparent evaluation process, the best proposals submitted by CC affiliates and the broader community, will be selected to receive $1,000–$10,000 to make their ideas a reality. Applicants may seek funding for activities that positively impact Creative Commons’ mission of fostering creativity (cultural, educational, scientific and other content) in the commons, to promote understanding and adoption of CC’s tools, licenses and technologies, and to support the building and work of communities that use or benefit from CC licenses, tools, and technologies.

Auch bewerben kann man sich noch bis Ende des Monats für einen solchen Grant. Das geht sehr einfach übers CC-Wiki, und für spezielle Rückfragen gibt’s die Mailadresse grants@creativecommons.org. Das allermeiste ist aber schon auf der Grants-Webseite bei creativecommons.org erklärt. Dort am Ende der Seite kann man auch in bereits eingegangene Bewerbungen reinschauen. Wer sowieso gern für CC und seine Ziele spenden möchte, hat also jetzt die Gelegenheit, das ganz gezielt für diese neuartige und durchaus spannende Aktion zu tun.

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